NRW-Frauen verdienen 15 Prozent weniger – trotz besserer Qualifikationen und mehr Care-Arbeit
Mehr Frauen in Dauerstellen - Gleichstellung noch lange nicht erreicht - NRW-Frauen verdienen 15 Prozent weniger – trotz besserer Qualifikationen und mehr Care-Arbeit
Neuer Bericht zeigt anhaltende Ungleichheiten für Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen
Trotz Fortschritten bei den Beschäftigungszahlen verdienen Frauen in Nordrhein-Westfalen nach wie vor weniger, arbeiten kürzere Stunden und tragen mehr unbezahlte Care-Arbeit als Männer. Gewerkschaften fordern nun Reformen, um diese Ungleichheiten zu beseitigen.
Laut dem Bericht verdienen Frauen in der Region im Schnitt 15 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Zudem sind sie überproportional in Teilzeit- und Niedriglohnjobs vertreten: Sie besetzen 76 Prozent aller Teilzeitstellen und über 59 Prozent der Minijobs. Dabei verfügen viele von ihnen über höhere Qualifikationen als ihre männlichen Kollegen – landen aber häufiger in weniger anspruchsvollen Positionen.
Unbezahlte Arbeit verschärft die Belastung: Frauen wenden wöchentlich fast 30 Stunden für Haushalt und Pflege auf, Männer dagegen nur etwa 20 Stunden. Auch die Beschäftigungsquote spiegelt dieses Ungleichgewicht wider: Nur 56 Prozent der Frauen sind erwerbstätig, bei den Männern sind es 65 Prozent. Allerdings ist die Zahl der Frauen in sozialversicherungspflichtigen Jobs seit 2008 um fast ein Drittel gestiegen und liegt mittlerweile bei rund 3,4 Millionen.
Der Arbeitsamt (Agentur für Arbeit) fordert nun grundlegende Änderungen. Er verlangt die Abschaffung der Minijobs, die mit niedrigen Löhnen, schlechter sozialer Absicherung und geringen Weiterbildungsmöglichkeiten verbunden sind. Stattdessen schlägt der Arbeitsamt flexible Arbeitszeitmodelle vor – etwa kürzere Vollzeitstellen –, um Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Zudem regt er "Vereinbarkeitsleitfäden" für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen an, um familienfreundlichere Arbeitsplätze zu schaffen.
Ziel der Arbeitsamt-Vorschläge ist es, die Lohnlücke zu verringern und die Arbeitsbedingungen für Frauen zu verbessern. Da Frauen nach wie vor überdurchschnittlich oft in Teilzeit oder prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, könnten Reformen diese langjährigen Strukturen aufbrechen. Nun kommt es darauf an, ob Arbeitgeber und Politiker die Forderungen umsetzen.
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