"Opferpopp 2.0": Wie ein Theaterprojekt vergessene Jugendschicksale ins Rampenlicht holt
"Opferpopp 2.0": Wie ein Theaterprojekt vergessene Jugendschicksale ins Rampenlicht holt
Am 5. März 2026 eröffnet im nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle die immersive Theaterinstallation Opferpopp 2.0 – Ein Requiem. Bis zum 22. März an zwölf Abenden verwandelt das Projekt den Veranstaltungsort in das Klubhaus Kluth – eine Mischung aus Ausstellung, Clubraum und Performance. Die Produktion greift die Lebensgeschichten junger Laiendarsteller:innen aus dem ursprünglichen Stück Opferpopp von 1999 auf, das sich mit Gewalt und Vernachlässigung auseinandersetzte.
Die Installation ist Teil der Theaterreihe ERINNERN IST HEIMAT und fungiert als "Denkmal für die Ausgelöschten". Im Mittelpunkt stehen verschwundene Biografien, Brüche und die langfristigen Folgen früher Traumata. Regie führt Mirko Borscht, unterstützt vom Videokünstler Hannes Hesse. Beide hinterfragen, was aus den jungen Schauspieler:innen der Uraufführung von 1999 an den Münchner Kammerspielen – damals unter der Regie von Höllrigl – geworden ist.
Jeder Abend widmet sich einem anderen Thema und stellt Klischees und Vorurteile über "Problemkinder" und gesellschaftliche Ausgrenzung infrage. Das Publikum bewegt sich frei durch den Raum, begegnet Live-Performances, einem digitalen Archiv, Musik und Diskussionen. Gleichzeitig ehrt die Veranstaltung Alexander Kluth, ein Ensemblemitglied der Originalproduktion, der im vergangenen Jahr starb – sein Name prägt nun das temporäre Klubhaus Kluth.
Das Projekt richtet sich explizit an junge Menschen ab 14 Jahren und will einen Begegnungsort schaffen: einen Gegenentwurf zu den zunehmend schrumpfenden öffentlichen Räumen für Jugendliche heute.
Die Installation läuft vom 5. bis 22. März 2026 im nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle. Sie verbindet Performance, Archiv und sozialen Raum, um vergessene Schicksale und strukturelle Vernachlässigung zu thematisieren. Während die späteren Jahre der ursprünglichen Darsteller:innen undokumentiert blieben, sorgt das Projekt dafür, dass ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten.
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