Ibbenbüren wird zum Energieknotenpunkt mit Europas Mega-Batteriespeicher
Ibbenbüren wird zum Energieknotenpunkt mit Europas Mega-Batteriespeicher
Ein gigantischer Batteriespeicher soll die ehemalige Bergbaustadt Ibbenbüren in einen zentralen Energieknotenpunkt verwandeln. Das Projekt, das im künftigen I-NOVA-Park entstehen soll, wird eine Fläche von der Größe von sieben Fußballfeldern umfassen. Behördenvertreter bezeichnen es als einen wichtigen Schritt in der Region auf dem Weg weg von der Kohle und hin zu erneuerbaren Energien.
Die Anlage wird Überschussstrom aus Solar- und Windparks speichern und bei steigendem Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Mit einer Kapazität von 1,9 Gigawattstunden (GWh) könnte sie fast 500.000 Haushalte einen ganzen Tag lang versorgen. Ein vollautomatisiertes System wird in Echtzeit auf Netzschwankungen reagieren und so schnelle Anpassungen an Frequenzänderungen ermöglichen.
Der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant, sobald das Gelände von bergbaulichen Auflagen freigegeben ist. Derzeit finalisiert die GFGBA den Bauantrag. Die Nähe des Standorts zur geplanten Umrichterstation von Amprion ermöglicht es, die Batterien etwa zweimal täglich zu be- und entladen – ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung des regionalen Stromnetzes.
Das Vorhaben ist Teil eines bundesweiten Ausbaus von Energiespeichern. In Brandenburg entwickelt ZE Energy zwei Großanlagen mit einer Kapazität von über 300 Megawattstunden (MWh), die bis 2028 fertiggestellt werden sollen. Gleichzeitig beginnen SEAC Group und Sunotec voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2026 mit einem mehrstufigen Projekt von bis zu 230 MWh. Auch andere Unternehmen wie Voltfang und die Stadtwerke Villingen-Schwenningen treiben ähnliche Projekte in ganz Deutschland voran.
Lokale Verantwortliche bezeichnen die Ibbenbürener Anlage als Grundstein für die Neugestaltung der Stadt. Sie unterstreicht die langfristige Perspektive des I-NOVA-Parks und festigt Ibbenbürens Rolle im Rahmen der Energiewende in Nordrhein-Westfalen.
Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage das größte Batteriespeicherprojekt der Region sein. Ihre Dimension und Automatisierung sollen die Netzstabilität sichern, während der Anteil erneuerbarer Energien steigt. Die Investition markiert zudem Ibbenbürens Wandel vom Bergbau zur nachhaltigen Energieerzeugung.
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