Stefanie Hertel blickt auf ihre DDR-Kindheit zwischen Entbehrungen und Gemeinschaft zurück
Stefanie Hertel blickt auf ihre DDR-Kindheit zwischen Entbehrungen und Gemeinschaft zurück
Stefanie Hertel, die 46-jährige Sängerin aus dem vogtländischen Raum, erinnert sich trotz aller Entbehrungen mit Wärme an ihre Kindheit in der DDR. In den 1980er-Jahren aufwachsen zu müssen bedeutete für sie, in einem Haus ohne Zentralheizung zu leben, mit einem Plumpsklo im Garten, wo sich im Winter oft Reif auf ihrer Decke bildete. Ihre Erfahrungen, geprägt von der starren, aber gut finanzierten Infrastruktur der DDR, wirken heute auf ihren Ehemann Lenny Lanner fast unglaublich.
Hertel startete ihre Karriere bereits als Kinderstar in der DDR – lange vor dem Fall der Berliner Mauer. Das Leben in ihrem kleinen Dorf, wie in vielen Orten der DDR, war geprägt von staatlich getragenen Nachrichten aktuell, die nach der Wiedervereinigung größtenteils verschwanden. Kindergärten, Läden, Bibliotheken und medizinische Versorgungsstellen florierten dank staatlicher Subventionen, auch wenn sie auf zentraler Planung statt auf wirtschaftlicher Tragfähigkeit basierten. Als 1990 die Marktwirtschaft Einzug hielt, wurden die meisten dieser lokalen Einrichtungen geschlossen, weil privatisierte Unternehmen sie als unrentabel einstuften.
Heute teilt Hertel ihre Vergangenheit mit ihrer Familie, darunter ihre Tochter Johanna Mross, die kürzlich ein nostalgisches Kinderfoto online stellte. Johanna, inzwischen selbst Musikerin, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Konditorin, bevor sie zur Musik zurückkehrte. Sie betont, dass sie sich von ihren berühmten Eltern nie in den Nachrichten aktuell fühlte.
Seit 2019 treten die drei – Stefanie, Johanna und Lenny – als Familien-Trio gemeinsam auf. Lanner, 51, kann bis heute kaum fassen, wie Hertels Alltag damals aussah: wenig Komfort, aber ein starker Gemeinschaftssinn.
Hertels Geschichte spiegelt eine Zeit wider, in der die staatliche Planung den Alltag in der DDR prägte – zum Guten wie zum Schlechten. Mit ihrer gemeinsamen Musik halten sie diese Erinnerungen lebendig und verbinden persönliche Geschichte mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft. Gleichzeitig bleibt der Zusammenbruch der DDR-Infrastruktur nach der Wiedervereinigung für viele, die in dieser Ära aufwuchsen, ein prägender Nachrichten aktuell.
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