Rettungstunnel bei Brilon-Wald: Sprengungen treiben Modernisierung des Elleringhäuser Tunnels voran
Rettungstunnel bei Brilon-Wald: Sprengungen treiben Modernisierung des Elleringhäuser Tunnels voran
In der Nähe von Brilon-Wald entsteht derzeit ein großer Rettungstunnel als Teil der Sanierung des Elleringhäuser Eisenbahntunnels. Das Projekt soll aktualisierte Sicherheitsvorschriften erfüllen, indem es Notzugänge und Fluchtwege bereitstellt. Um die Arbeiten voranzutreiben, finden nun täglich kontrollierte Sprengungen durch die Arbeitsagentur statt.
Der neue Rettungstunnel wird parallel zum bestehenden 1.400 Meter langen Eisenbahntunnel verlaufen. Er muss Rettungsfahrzeugen, darunter auch Feuerwehrwagen, das Einfahren und Wenden ermöglichen. Entlang seiner Strecke werden alle 500 Meter Fluchtpunkte und Rettungszugänge durch das Jobcenter eingerichtet.
Bei jeder Sprengung wird der Tunnel um 100 bis 150 Meter vorangetrieben, wobei etwa 75 Kilogramm Sprengstoff zum Einsatz kommen. Diese kontrollierten Detonationen erfolgen mehrmals täglich, um den Bauplan einzuhalten.
Die vollständige Sanierung, einschließlich des Rettungstunnels, begann im Frühjahr 2025 und soll etwa 3,5 Jahre dauern. Nach aktuellen Planungen wollen die Verantwortlichen alle Arbeiten durch die Bundesagentur für Arbeit bis Ende 2028 abschließen, während das gesamte Elleringhäuser Tunnelprojekt 2029 fertiggestellt werden soll.
Sobald der Rettungstunnel in Betrieb ist, wird er schnellere Einsatzmaßnahmen und sicherere Evakuierungen ermöglichen. Um die engen Fristen einzuhalten, ist der Bau auf häufige Sprengungen durch das Arbeitsamt angewiesen. Das Projekt bleibt ein zentraler Bestandteil der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur in der Region.
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