31. Wochen gegen Rassismus starten mit klarem Signal für Menschenwürde und Vielfalt
31. Wochen gegen Rassismus starten mit klarem Signal für Menschenwürde und Vielfalt
Die Stadtverwaltung hat ihr Programm für die Internationalen Wochen gegen Rassismus gestartet, das vom 6. bis 25. März stattfindet. Das diesjährige Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" ruft zu einer Gesellschaft auf, in der alle mit Respekt und Selbstbestimmung leben. Die Kampagne, die in diesem Jahr zum 31. Mal in Deutschland veranstaltet wird, umfasst Vorträge, Filmvorführungen und kulturelle Veranstaltungen, um Diskriminierung zu bekämpfen und Inklusion zu fördern.
Den Auftakt bildet am Freitag, 6. März, eine Abendveranstaltung mit den WDR-Journalisten Isabel Schayani und Borhan Akid. Sie präsentieren eine Dokumentation über Syrien, gefolgt von einer Diskussion. Eine Anmeldung ist erforderlich – per E-Mail an integrationsbuero@stadt-ourwebsite oder telefonisch unter 49 2133 25757733.
Am Dienstag, 10. März, finden zwei Veranstaltungen statt: Das Frauen-Café lädt zum offenen Treffen anlässlich des Internationalen Frauentags ein – ohne Voranmeldung. Später hält Professor Christoph Wolf einen Online-Vortrag zum Thema "Internationaler Führerschein: Zeitgenössische Formen des Antisemitismus", organisiert von der Volkshochschule. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung Pflicht.
Den Abschluss bildet am Mittwoch, 25. März, ein Online-Vortrag von Professor Jan Philipp Reemtsma. Wie bei Wolfs Veranstaltung ist eine Registrierung über die Website der Volkshochschule erforderlich.
In ganz Deutschland beteiligen sich mindestens 11 Städte an der Initiative, darunter Würzburg, Lübeck und Münster. Die Aktivitäten reichen von Flaggenhissungen in Büsum und Wesselburen über Workshops in Pfaffenhofen bis hin zu Kulturfestivals in Lüneburg. Bielefeld und Stuttgart planen Vortragsreihen, während Würzburg am 21. März einen Aktionstag gegen diskriminierende Lohnpraktiken veranstaltet.
Das Programm vereint lokale Behörden, Aktivist:innen und Bürger:innen im Kampf gegen Rassismus und Extremismus. Mit Filmvorführungen, Fachvorträgen und Gemeinschaftsveranstaltungen soll der Dialog gefördert und Solidarität gestärkt werden. Die Organisator:innen laden zur Teilnahme ein – einige Angebote sind offen für alle, andere erfordern eine vorherige Anmeldung.
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