Könnte Deutschland in drei Jahren eine Atombombe bauen?
Könnte Deutschland in drei Jahren eine Atombombe bauen?
In den letzten Monaten ist die Debatte über eine mögliche deutsche Atomwaffenfähigkeit wieder aufgeflammt. Ehemalige Beamte und Militärfachleute diskutieren mittlerweile offen, ob das Land eigene Nuklearwaffen entwickeln sollte. Die Diskussion kommt nach Jahren geringer öffentlicher Aufmerksamkeit für das Thema – obwohl technische Bewertungen nahelegen, dass Deutschland dies in kurzer Zeit umsetzen könnte.
Das Urananreicherungswerk in Gronau, betrieben vom Unternehmen Urenco, ist die einzige Anlage ihrer Art in Deutschland. Dort wird mithilfe von Gaszentrifugen der Anteil an Uran-235 erhöht, vor allem für die zivile Stromerzeugung. Doch der Chemiker Rainer Moormann vertritt seit Langem die Auffassung, dass die Anlage mit geringfügigen Anpassungen auch waffenfähiges Material produzieren könnte. Sein Fazit: Deutschland könnte innerhalb von drei Jahren eine Atombombe bauen, wenn die Anlage entsprechend modifiziert würde.
Seit Jahrzehnten fordern Gruppen wie der BBU die endgültige Schließung des Werks. Dennoch läuft der Betrieb weiter – und produziert abgereichertes Uran, das in der Nähe ohne langfristige Lösung gelagert wird. Dieser ungeschützt aufbewahrte Bestand verstärkt die Bedenken hinsichtlich Sicherheit und potenziellen Missbrauchs.
Die jüngsten Forderungen nach einer europäischen nuklearen Abschreckung haben die Thematik erneut in den Fokus gerückt. Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer und die SPD-Sicherheitsexpertin Siemtje Möller unterstützen die Idee eines gemeinsamen EU-Arsenals. Brigadegeneral Frank Pieper ging noch weiter und plädierte dafür, die Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen auszustatten. Gleichzeitig raten die Verteidigungsexperten Harald Biermann und Joachim Krause, Deutschland solle ernsthaft über eine eigene Abschreckungsfähigkeit nachdenken.
Trotz dieser Diskussionen hat das Thema in der öffentlichen Debatte bisher kaum Resonanz gefunden. Seit Moormanns Studie von 2008 wurde eine deutsche Atomaufrüstung im Mainstream-Diskurs kaum direkt thematisiert. Stattdessen drehten sich aktuelle militärische Gespräche vor allem um NATO-Ausgaben, Frankreichs nukleare Aufrüstung und die Modernisierung der Verteidigung insgesamt.
Fachleute zufolge bleibt die technische Möglichkeit für Deutschland, Atomwaffen herzustellen, weiterhin bestehen. Die Kapazitäten des Gronauer Werks und die vorhandenen Uranbestände bieten die nötige Infrastruktur. Ob sich der politische Wille jedoch in Richtung einer tatsächlichen Entwicklung bewegt – oder ob der Fokus auf einer breiter angelegten europäischen Verteidigung bleibt – wird sich noch zeigen.
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