Frimmersdorf wird vom Kohlekraftwerk zum digitalen Innovationszentrum umgestaltet
Platz für das Neue: Kühlturm des Braunkohlekraftwerks explodiert - Frimmersdorf wird vom Kohlekraftwerk zum digitalen Innovationszentrum umgestaltet
Aus dem ehemaligen Kraftwerk Frimmersdorf wird ein digitales Innovationszentrum: Strukturwandel im rheinischen Revier
Auf dem Gelände des früheren Kraftwerks Frimmersdorf in der nordrhein-westfälischen Rheinregion vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender Wandel. Das 70 Hektar große Areal, das in den 1960er-Jahren als größtes Braunkohlekraftwerk Europas galt, wird nun zu einem Digital- und Innovationshub für Industrie, Handel und Dienstleistungen umgestaltet. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt hin zu einer Zukunft ohne Kohle – stattdessen setzen die Verantwortlichen auf digitale Technologien und Bildungsinitiativen.
Der Abriss des 117 Meter hohen Kühlturms von Block Q, der einst den Spitznamen "Die Quelle" trug, erfolgte durch eine kontrollierte Sprengung. Umliegende Straßen und ein Abschnitt der Erft wurden vorübergehend gesperrt, doch Anwohner hatten dank der abgelegenen Lage des Geländes keine Beeinträchtigungen zu befürchten. Bis Mitte 2028 sollen die nördlichen Anlagenteile, darunter die Blöcke P und Q, vollständig zurückgebaut sein.
Historische Relikte und moderne Nutzung im Einklang Wichtige Bauwerke wie die 550 Meter lange Maschinenhalle bleiben als denkmalgeschützte Zeugnisse der Industriegeschichte erhalten. Das zentrale Kraftwerksgebäude wird künftig als Rechenzentrum für IT.NRW, die IT-Behörde des Landes, genutzt. Geplant sind zudem ein Innovations- und Bildungscampus mit Schwerpunkt IT-Sicherheit für die öffentliche Verwaltung sowie ein Lehrpfad, der die Geschichte der Braunkohle von der Förderung bis zur Stromerzeugung dokumentiert.
Federführend bei der Umgestaltung ist die Zukunfts.Kraftwerk Frimmersdorf Strategie GmbH, ein Zusammenschluss des Landes Nordrhein-Westfalen, des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Grevenbroich. Zwar stehen konkrete Zahlen zu künftigen Gewerbeansiedlungen noch nicht fest, doch das Gelände soll zu einem zentralen Standort für technologischen und wirtschaftlichen Aufbruch werden.
Vom Kohlekraftwerk zum digitalen Leuchtturmprojekt Die Transformation Frimmersdorfs vom einstigen Kohlekraftwerk zu einem Zentrum für Digitalisierung und Bildung spiegelt den größeren Wandel im rheinischen Revier wider. Die erhaltenen Denkmäler und die neue Infrastruktur sollen langfristig die Bereiche IT, Industrie und öffentliche Dienstleistungen stärken. Während die Abriss- und Bauarbeiten weiterlaufen, nimmt das Projekt Kurs auf seine Fertigstellung bis Mitte 2028.
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