Nick Cherny verlässt Borussia Dortmund nach Vertragsstreit und Verletzungspech
Kilian SchlosserNick Cherny verlässt Borussia Dortmund nach Vertragsstreit und Verletzungspech
Nick Cherny verlässt Borussia Dortmund nach Ablehnung eines neuen Vertrags. Der junge Stürmer, der 2023 aus dem Nachwuchsbereich von Arminia Bielefeld zum BVB gewechselt war, hat das Interesse mehrerer Vereine aus den beiden höchsten deutschen Ligen geweckt. Sein Abschied folgt auf eine Saison, die durch eine Verletzung vorzeitig beendet wurde und in der er nur begrenzte Einsatzzeiten in der Profimannschaft erhielt.
Cherny schloss sich im Sommer 2023 den Jugendmannschaften Dortmunds an und setzte schnell Akzente: Er trug maßgeblich zum U17-Meistertitel 2024 bei – einen Erfolg, den er bereits ein Jahr zuvor mit Arminia Bielefeld gefeiert hatte. Seine Auftritte für die U17 und U19 etablierten ihn als zuverlässigen Torjäger.
In der Saison 2025/26 rückte er in die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund in der Regionalliga West auf. In zehn Spielen erzielte er zwei Treffer, darunter ein Tor beim 2:2 gegen Wuppertaler SV. Trainer Daniel Rios lobte seine Entwicklung und bezeichnete ihn als einen Spieler auf einem "wirklich starken Weg" – bis eine Verletzung seine Saison unterbrach.
Sein vorzeitiges Saisonende war auf einen Teilriss des Syndesmosebands zurückzuführen. Trotz dieses Rückschlags lehnte Cherny eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags ab und begründete dies mit fehlenden klaren Perspektiven für seine weitere Entwicklung in Dortmund. Zwar sollen mehrere Vereine aus der Bundesliga und 2. Bundesliga bereits vorläufiges Interesse signalisiert haben, doch bisher hat kein Klub offiziell eine Verpflichtung bestätigt.
Mit Chernys Abgang verliert Dortmund einen vielversprechenden jungen Angreifer, der sich sowohl im Jugend- als auch im Reserveteam bewiesen hat. Sein nächster Karriere-Schritt steht noch nicht fest, doch seine Erfolgsbilanz in Nachwuchswettbewerben und erste Erfahrungen im Herrenbereich könnten weiteres Interesse wecken. Die Entscheidung markiert das Ende seiner zweijährigen Zeit beim BVB.






