17 March 2026, 14:12

Düsseldorf bereitet sich auf Weihnachtschaos mit Staus und Besucherandrang vor

Ein geschäftiges Weihnachtsmarkt in Dresden, Deutschland, mit Menschen, die gehen, Taschen tragen und ein Tor im Hintergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölktem Himmel.

Düsseldorf bereitet sich auf Weihnachtschaos mit Staus und Besucherandrang vor

Düsseldorf stellt sich auf massive Menschenmengen ein: Weihnachtsmärkte und Events sorgen für Verkehrschaos

Mit dem Start in die Weihnachtszeit am kommenden Wochenende rechnet Düsseldorf mit riesigen Besucherströmen. Sechs Weihnachtsmärkte öffnen in der Innenstadt und locken Hunderttausende an. Dazu kommen ein Spiel von Fortuna Düsseldorf und Demonstrationen – die Behörden warnen vor schweren Verkehrsbehinderungen.

Schon im vergangenen Jahr sorgten die Adventssamstage für Staus vor Parkhäusern, sodass viele Einkaufende im Stau festsaßen, statt die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Händler wie Andrea Greuner vom Verein Königsallee e.V. wollen eine Wiederholung des Chaos unbedingt vermeiden. Die Stadt hat daher ein neues Verkehrskonzept eingeführt, um die Staus an den Adventswochenenden und am verlängerten Einkaufssonntag zu entzerren.

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Die Rheinbahn wird ihr Angebot ausweiten, um die erhöhte Fahrgastzahl zu bewältigen. Die Polizei rät Besuchern, auf das Auto zu verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder Park-and-Ride-Anlagen zu nutzen. An ausgewählten Parkhäusern am Stadtrand wird es kostenlose Parkplätze geben.

Für den lokalen Handel ist die diesjährige Weihnachtszeit entscheidend: Der Düsseldorfer Einzelhandel erwartet Umsätze in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Manche Geschäfte machen bis zu einem Viertel ihres Jahresumsatzes in der Vorweihnachtszeit. Die sechs offiziellen Weihnachtsmärkte – Handwerker Markt, Altstadt Markt, Schadow Markt, Kö-Bogen Markt, Märchen Markt und Kö-Lichter Markt – sind alle geöffnet und tragen zur lebhaften Atmosphäre bei.

Die Kombination aus Weihnachts shoppern, Fußballfans und Demonstranten wird die städtischen Vorbereitungen auf die Probe stellen. Zusätzliche ÖPNV-Verbindungen und kostenlose Parkmöglichkeiten sollen den Verkehr in Bewegung halten. Die Behörden hoffen, dass die Maßnahmen den Besuchern ermöglichen, sich auf die vorweihnachtliche Stimmung zu konzentrieren – statt im Stau zu stehen.

Quelle