Cyberangriffe steigen – warum IT-Sicherheitsexpert:innen jetzt dringend gesucht werden
Kilian SchlosserCyberangriffe steigen – warum IT-Sicherheitsexpert:innen jetzt dringend gesucht werden
Cyberangriffe auf Unternehmen und kritische Infrastrukturen nehmen dramatisch zu. Dadurch sind IT-Sicherheitsexpert:innen gefragter denn je. Die wachsende Bedrohungslage umfasst Schadsoftware, Erpressungsversuche mit Ransomware und KI-gestützte Angriffe – und erfordert immer wirksamere Abwehrmaßnahmen.
Das Tätigkeitsfeld der Cybersicherheit ist breit gefächert. Dazu gehören Penetrationstests, Echtzeit-Überwachung von Systemen, digitale Forensik, Risikomanagement und Sicherheitsberatung. Ein typischer Arbeitstag besteht aus Routineprüfungen und plötzlichen Vorfällen, die analytisches Denken und Präzision erfordern.
Die Branche leidet unter einem anhaltenden Fachkräftemangel. Viele Unternehmen setzen bereits auf Automatisierung und benutzerfreundliche Sicherheitstools, um Lücken zu schließen. Um dem Problem langfristig zu begegnen, sollte grundlegende Cybersicherheitsausbildung stärker in Studiengänge verschiedener Fachrichtungen integriert werden.
Der Einstieg in den Beruf ist vielfältig möglich – über klassische Studiengänge, duale Ausbildungen, berufsbegleitende Kurse oder intensive Bootcamps. Auch Quereinsteiger:innen sind willkommen, sofern sie praktische Erfahrung, Eigeninitiative und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen mitbringen.
Die Nachfrage nach Cybersicherheitsspezialist:innen bleibt hoch. Einstiegsgehälter liegen in der Regel zwischen 50.000 und 60.000 Euro brutto im Jahr, während erfahrene Fachkräfte 70.000 Euro oder mehr verdienen können. Führungspositionen in diesem Bereich erreichen mitunter sogar sechsstellige Gehälter. Da sich Bedrohungen weiterentwickeln und Abwehrstrategien angepasst werden müssen, wächst die Branche kontinuierlich weiter.
