Vom Düsseldorfer Start-up zum globalen Rechtsschutz-Riesen: Die ARAG-Story
Oswin MargrafVom Düsseldorfer Start-up zum globalen Rechtsschutz-Riesen: Die ARAG-Story
ARAG Versicherung startete vor fast 90 Jahren als kleines Unternehmen in Düsseldorf. Heute ist das Familienunternehmen der größte private Versicherer in deutscher Hand und weltweit führend im Rechtsschutz. Mit über 13 Millionen Kunden und rund drei Milliarden Euro Beitragseinnahmen pro Jahr zählt die ARAG zu den bedeutendsten Akteuren der Branche.
Gegründet wurde das Unternehmen am 24. August 1935 von Heinrich Faßbender, der sich ein klares Ziel setzte: Jedem – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten – sollte der Zugang zu seinem Recht ermöglicht werden. Doch bereits wenige Monate später zwang das NS-Regime den Gründer, den Betrieb einzustellen.
Nach dem Krieg nahm die ARAG 1948 ihre Tätigkeit wieder auf – mit einer Lizenz der britischen Besatzungsbehörden. Schon ein Jahr später erweiterte sie ihr Angebot über den Kfz-Rechtsschutz hinaus und baute ihr Dienstleistungsspektrum aus. 1962 eröffnete das Unternehmen seine erste Auslandsniederlassung in den Niederlanden – der Startschuss für die internationale Expansion.
Aus einem sechsköpfigen Team entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine globale Gruppe mit über 6.000 Mitarbeitenden. Noch immer bildet der Rechtsschutz den Kern des Geschäfts: Fast zwei Drittel der Prämieneinnahmen im Bereich Rechtsschutzversicherungen entfallen darauf.
Bis heute prägt der Gründungsgedanke die Arbeit der ARAG. Ihr Wachstum spiegelt das anhaltende Engagement für zugänglichen Rechtsschutz wider. Die Position als Marktführer gründet auf nahezu einem Jahrhundert stetiger Expansion und Spezialisierung.






