Tierschutzpreis NRW 2025: Wildtierrettung und Artenschutz werden belohnt
Oswin MargrafTierschutzpreis NRW 2025: Wildtierrettung und Artenschutz werden belohnt
Tierschutzpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2025 verliehen
Am 3. November 2025 wurde im WDR-Studio NRW in Köln der Tierschutzpreis des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Agrarministerin Silke Gorißen ehrte damit herausragendes Engagement im Tier- und Artenschutz. Die Preisverleihung markierte das fünfte Jubiläum des Wettbewerbs, bei dem insgesamt 30.000 Euro an engagierte Einzelpersonen und Initiativen vergeben wurden.
Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielten Anke und Thomas Voß aus Münster. Ihr Wildtierrettungsprojekt versorgt jährlich über 150 verletzte, geschwächte oder verwaiste Wildtiere. Die Arbeit des Ehepaars überzeugte die Jury besonders.
Den zweiten Platz belegte Christa Becker aus Bochum, die für ihr langjähriges Engagement mit 8.000 Euro ausgezeichnet wurde. Ihre Auffangstation für Mauersegler – eine streng geschützte Vogelart – genießt überregional Anerkennung. Die Jury würdigte vor allem ihre beharrliche Arbeit für den Erhalt der Population.
Der dritte Preis in Höhe von 6.000 Euro ging an zwei Projekte: Greifvogelhilfe Röhrath und der Eselpark Zons in Dormagen teilten sich die Auszeichnung. Im Vorjahr hatte das Igelhaus Krefeld den Preis erhalten.
Die WDR-Radiosendung Westblick berichtete am selben Tag um 17:05 Uhr live von der Veranstaltung, die vor Publikum im Kölner WDR-Studio stattfand.
Der Landes-Tierschutzpreis lenkt seit Jahren die Aufmerksamkeit auf Menschen, die sich in besonderer Weise für den Schutz von Tieren einsetzen. Die diesjährigen Preisträger wollen die Fördergelder nutzen, um ihre Projekte auszubauen und noch mehr Tieren in Not zu helfen. Die Auszeichnung bleibt eine jährliche Ehrung für alle, die sich über das Übliche hinaus für den Artenschutz engagieren.






