Stolberg setzt auf nachhaltiges Rathaus mit Holz-Hybrid-Bauweise und Hochwasserschutz
Angela DietzStolberg setzt auf nachhaltiges Rathaus mit Holz-Hybrid-Bauweise und Hochwasserschutz
Der Stadtrat von Stolberg hat sich für den zweitplatzierten Entwurf beim Neubau des Rathauses entschieden. Die Wahl erfolgte nach einem zweistufigen Auswahlverfahren, bei dem der siegreiche Vorschlag als das insgesamt überzeugendste Gesamtpaket bewertet wurde. Öffentliches Feedback floss in die Entscheidung mit ein, war jedoch nicht der alleinige Ausschlaggebende.
Das neue Gebäude wird in einer nachhaltigen Holz-Hybrid-Bauweise errichtet und setzt auf wiederverwendbare Materialien. Die unteren Geschosse sind so konzipiert, dass sie Hochwasser standhalten – ein wichtiger Beitrag zur Resilienz. Oberirdisch wird die Höhe des Neubaus an das historische Rathaus angepasst, während zwei neue Vorplätze den Eingang rahmen sollen.
Im Inneren sorgen flexible Arbeitsbereiche mit viel Tageslicht für eine bessere Funktionalität für Mitarbeiter und Besucher. Obwohl der ursprüngliche Siegerentwurf des Wettbewerbs nicht umgesetzt wird, gab es vor der Ratsentscheidung keine öffentlichen Debatten, in denen die beiden Entwürfe direkt gegenübergestellt wurden.
Ein Baubeginn steht noch nicht fest. Das Projekt wird nun mit dem ausgewählten Design vorangetrieben, das Nachhaltigkeit, Hochwasserschutz und denkmalschützerische Aspekte in Einklang bringt. Die Entscheidung des Rates basiert auf einer umfassenderen Bewertung als nur der öffentlichen Meinung, doch ein konkreter Zeitplan für die Bauarbeiten liegt derzeit noch nicht vor.






