30 March 2026, 18:15

SPD in der tiefsten Krise: Umfragen zeigen historischen Absturz auf 13 Prozent

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP, das zwei Männer auf einem Sofa zeigt, mit Textüberlagerung.

SPD in der tiefsten Krise: Umfragen zeigen historischen Absturz auf 13 Prozent

Die SPD steckt in der schwersten Krise seit Jahrzehnten

Umfragen vom März 2026 zeigen die Partei auf historischem Tiefstand – mit nur noch 12 bis 15 Prozent Zustimmung. Viele Wähler machen schwache Führung und unpopuläre Politik in der CDU/CSU-SPD-Koalition für den Absturz verantwortlich.

Doch während die Bundesregierung ihr Engagement bei Friedenssicherungsmissionen im Golf von Hormus zugesagt hat, überlagern innere Konflikte – etwa der Skandal um die nordrhein-westfälische Innenministerin – die außenpolitischen Vorhaben.

SPD im freien Fall Die Umfragewerte der Sozialdemokraten sind dramatisch eingebrochen. Erhebungen von ZDF, ARD, INSA und Forsa sehen die Partei bei nur noch 13 bis 14 Prozent – ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Ergebnissen. Kritiker führen dies auf die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Kevin Kühnert zurück, deren Umgang mit Energiepreisen und Koalitionspolitik die Anhänger enttäuscht hat. Fast die Hälfte der SPD-Wähler (48 Prozent) wünscht sich nun eine stärkere Linksausrichtung, während 22 Prozent einen gemäßigteren Kurs bevorzugen.

Unabhängige Experten warnen, dass sich der Trend bis 2029 weiter verschärfen könnte. Die rechtspopulistische AfD liegt bei 22 bis 26 Prozent, während die Union (CDU/CSU) mit 26 bis 28 Prozent führt. Die aktuelle Koalition hat kaum noch Chancen, bei der nächsten Bundestagswahl eine Mehrheit zu erringen.

Skandal in NRW belastet die Politik Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) steht in Nordrhein-Westfalen vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er Innenministerin Ina Scharrenbach entlassen, sie trotz der Vorwürfe im Amt belassen oder sie aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzen? Der Fall spiegelt die allgemeine Instabilität in der deutschen Politik wider.

Außenpolitische Signale, innere Zerrissenheit Auf internationaler Ebene hat Bundeskanzler Friedrich Merz zwar eine "Beteiligung an Friedensmissionen" im Golf von Hormus angekündigt. Doch im Inland dominieren die SPD-Krise und regionale Skandale die Schlagzeilen.

Ein Lichtblick: RWE Fußball siegt gegen Bochum Immerhin gibt es auch eine positive Meldung: Der Fußballclub RWE besiegte den höherklassigen VfL Bochum in einem Testspiel mit 4:0. Die Mannschaft liegt nun auf Platz zwei der Aufstiegsrunde – ein seltener Hoffnungsschimmer inmitten der politischen Turbulenzen.

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Keine Besserung in Sicht Die Umfragewerte der SPD deuten auf eine vertiefte Krise hin, ohne dass sich bis 2029 eine Wende abzeichnet. Führung und Politik der Partei stoßen auf immer größere Ablehnung, während Konkurrenten wie AfD und Union an Boden gewinnen. Gleichzeitig erhöhen regionale Skandale und internationale Verpflichtungen den Druck auf eine Regierung, die bereits um Stabilität ringt.

Ohne Kurskorrektur droht der SPD im nächsten Wahlzyklus ein weiterer Bedeutungsverlust.

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