Riesenbesen im Harz aufgeschlagen – ein Weltrekord mit Hexencharme
Riesenbesen landet im Harz – ein neuer Weltrekord
Am Mittwoch ist im Harz ein Besen der Superlative gelandet. Das überdimensionale Flugmodell ist nun der größte seiner Art weltweit. Aufnahmen von seiner Ankunft wurden von Sachsen-Anhalt Heute online geteilt.
Der Besen wurde in eine Region gebracht, die tief in der Hexenfolklore verwurzelt ist. Seit Jahrhunderten gilt der Blocksberg – auch Brocken genannt – als legendärer Versammlungsort der Hexen. Mit 1.141,2 Metern ist er der höchste Gipfel des Harzes und Mittelpunkt der Walpurgisnacht-Feiern am 30. April.
Lokale Überlieferungen erzählen von Hexen, die auf Besen und Heugabeln zum Gipfel fliegen. Diese Treffen, erstmals in einem Gedicht aus dem Jahr 1300 erwähnt und seit 1540 fest etabliert, umfassen Tänze, Gesänge und Rituale um große Feuer. Die Mythen vermischen sich mit älteren Frühlingsbräuchen wie dem Brockenreiten (Fahrten zum Brocken) und vorchristlichen Kulten zu Ehren des Gottes Wodan.
Heute hält die Region die Legenden mit Veranstaltungen wie Hexenfeuern, Umzügen und Festmahlen lebendig. Beliebte Orte sind etwa der Hexentanzplatz in Thale oder das Mansfelder Land. Während es Besenmodelle in allen Größen gibt, sticht dieser Neuzugang als der größte je gebaute hervor – bereit für alle, die noch immer vom Flug zum Brocken träumen.
Der Riesenbesen ruht nun in einer Gegend, in der Hexengeschichten zum Alltag gehören. Seine Größe und Flugtauglichkeit verleihen dem uralten Aberglauben eine moderne Note. Wer das Spektakel sehen möchte, findet Aufnahmen in den Beiträgen von Sachsen-Anhalt Heute.






