Solinger Industriemuseum öffnet Liewerfrauen-Ausstellung für mehr Besucher
Adeline SchmiedeckeSolinger Industriemuseum öffnet Liewerfrauen-Ausstellung für mehr Besucher
Solinger Industriemuseum erweitert Zugang zur Liewerfrauen-Ausstellung
Das Solinger Industriemuseum öffnet seine Ausstellung über die Liewerfrauen für mehr Besucher. Die Schau würdigt die anspruchsvolle Arbeit der Frauen, die einst schwere Körbe mit Scherenteilen und Messerklingen über die steilen Hügel der Stadt transportierten. Die Ausstellung ist im historischen Lieferkontor nahe der Innenstadt untergebracht und Teil des dezentralen Netzwerks industrieller Denkmäler des Museums.
Ab sofort ist die Ausstellung an ausgewählten Sonntagen von 11:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Der lokale Guide Lutz Peters führt zusätzlich vier Sondertermine durch. Die Veranstalter planen zudem mindestens einen Öffnungstag pro Monat – bei ausreichend ehrenamtlicher Unterstützung könnten weitere hinzukommen. Langfristig soll das Lieferkontor jeden ersten Sonntag zwischen April und Oktober seine Türen öffnen.
Am 19. April um 13:00 Uhr findet eine geführte Wanderung auf dem Liewerfrauenweg statt. Der 15 Kilometer lange Rundweg folgt den ursprünglichen Lieferrouten der Frauen und verbindet zentrale Industrieorte. Startpunkt ist das Gründerzentrum, von dort geht es nach Wipperkotten, einen weiteren historischen Standort des Museums.
Stadt und Förderverein des Museums arbeiten daran, die Zugänglichkeit während der Wandersaison von März bis Oktober zu verbessern. Parallel wird das Stadtmarketing das Lieferkontor 2026 an fünf Terminen jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr öffnen.
Das Lieferkontor ist einer von mehreren dezentralen Standorten des Solinger Industriemuseums. Dazu zählen auch die Gesenkschmiede Hendrichs und Wipperkotten, doch die genaue Zahl weiterer Orte bleibt vorerst ungenannt.
Mit den erweiterten Öffnungszeiten und Führungen soll die Liewerfrauen-Ausstellung mehr Besucher anziehen. Bei steigendem Ehrenamtler-Engagement könnten zusätzliche Termine folgen. Die Initiative unterstützt zudem die breiter angelegte Vermarktung des Solinger Industrieerbes in der Hauptwanderzeit.






