02 April 2026, 18:12

S11-Ausbau in NRW: 836 Millionen Euro für mehr Takt und Barrierefreiheit bis 2032

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart"-Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und ein paar Gegenst"ande auf der linken Seite des Bahnsteigs.

S11-Ausbau in NRW: 836 Millionen Euro für mehr Takt und Barrierefreiheit bis 2032

S11-Ausbau in Nordrhein-Westfalen: Zeitplan und Finanzierung stehen fest

Der Ausbau der S11-Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen nimmt konkrete Formen an: Mit einem klaren Zeitplan und gesicherter Finanzierung geht das 836-Millionen-Euro-Projekt in die nächste Phase. Geplant sind Gleismodernisierungen, der Bau neuer Haltepunkte sowie barrierefreie Umgestaltungen entlang der gesamten Strecke. Die finalen Baugenehmigungen sollen noch in diesem Sommer erteilt werden, sodass kurz darauf mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Die erste größere Sperrung für das Vorhaben ist vom 10. April bis 3. Juli 2026 vorgesehen. In dieser Zeit bereiten die Teams den Einbau eines neuen digitalen Stellwerks in Mülheim vor. Sobald die Genehmigungen vorliegen, kann die DB InfraGO mit der Ausschreibung von Aufträgen beginnen und weitere Streckensperrungen anmelden.

Barrierefreiheit und neue Haltepunkte Alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach erhalten einen vollständigen barrierefreien Ausbau. Die Umgestaltung der Bahnhöfe Holweide und Dellbrück ist für den Zeitraum vom 9. Juli bis 15. Oktober 2027 geplant. Zudem entsteht ein zweites Gleis zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach, ergänzt um einen komplett neuen Haltepunkt in Köln-Kalk West.

Erweiterung der Knotenpunkte Wichtige Umsteigebahnhöfe wie Bergisch Gladbach, der Kölner Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz erhalten zusätzliche Kapazitäten: In Bergisch Gladbach entsteht ein vierter Bahnsteig, während die beiden Kölner Bahnhöfe Mittelbahnsteige hinzugewinnen. Die Gesamtkosten von 836 Millionen Euro teilen sich auf in 531 Millionen Euro vom Bund und 305 Millionen Euro vom Land NRW.

Fahrplan und mögliche Verzögerungen Nach Abschluss der Arbeiten soll die S11 im 10-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten. Allerdings ist das ursprüngliche Ziel, das zweite Gleis bis frühes 2032 fertigzustellen, aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Projekten unsicher geworden.

Der Ausbau bringt der Region schnellere Verbindungen, dichtere Takte und eine deutlich verbesserte Barrierefreiheit. Mit gesicherter Finanzierung und kurz bevorstehenden Genehmigungen startet die Umsetzung schrittweise in den kommenden Jahren. Allerdings könnte sich der Zeitplan noch verschieben – abhängig von der Abstimmung mit anderen Infrastrukturvorhaben.

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