22 March 2026, 22:10

Rüdiger Oppers – ein vielseitiges Leben zwischen Journalismus und Engagement

Schwarzes und weißes Foto einer Zeitung mit einer Liste von Elementen, einschließlich Text und einem Logo, die eine Redaktion anzeigen.

Rüdiger Oppers – ein vielseitiges Leben zwischen Journalismus und Engagement

Rüdiger Oppers, ehemaliger Chefredakteur der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ), ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste Journalismus, Unternehmenskommunikation und kulturelles Engagement und hinterlässt bleibende Spuren in Medien und öffentlichem Leben.

Oppers begann seine journalistische Laufbahn früh und schrieb für die lokale Redaktion in seiner Heimatstadt Moers. Sein Vater, Heinz Oppers, hatte als Stadtdirektor von Moers gewirkt, was ihm eine enge Verbindung zur Region verschaffte.

Anfang der 1980er-Jahre wechselte er zum WDR-Landesstudio und moderierte dort gemeinsam die aktuelle Sendung Aktuelle Stunde. 1998 übernahm er unter dem damaligen Intendanten Fritz Pleitgen die Position des Unternehmenssprechers beim Sender.

Ein Jahrzehnt später, 2007, ging Oppers zur NRZ, zunächst als Stellvertreter von Chefredakteur Dr. Richard Kiessler. Bereits im Dezember desselben Jahres übernahm er die Chefredaktion und leitete das Ressort bis 2013. Während seiner Amtszeit führte er eine Kinderrubrik ein und gründete den Verein Klartext für Kinder, um Journalismus für junge Leserinnen und Leser zugänglicher zu machen. Zudem verantwortete er die Fernsehaktivitäten des Verlages und kommentierte politische sowie kirchliche Themen.

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Über den Journalismus hinaus engagierte sich Oppers für das Moers Festival, ein kulturelles Projekt, das sowohl vom WDR als auch von der NRZ unterstützt wurde. 2014 wechselte er in die Unternehmenskommunikation und wurde Sprecher des Essener Chemiekonzerns Evonik. Diese Position verließ er im April 2016.

2023 wurde er zum Botschafter der Stiftung Behindertensport ernannt und setzte sein öffentliches Engagement bis zu seinem Tod fort.

Oppers' Wirken erstreckte sich über Medien, Wirtschaftsrollen und kulturelle Initiativen. Seine Arbeit bei NRZ, WDR und Evonik sowie sein Einsatz für Kinderjournalismus und Behindertensport prägten sein Erbe. Er hinterlässt ein Vermächtnis professioneller Vielseitigkeit und gesellschaftlichen Engagements.

Quelle