21 April 2026, 10:12

Ohligs kämpft mit wachsendem Hundekot-Problem in Parks und auf Gehwegen

Ein Hund steht neben einem Haufen Müllsäcke auf einer Straße, mit Menschen, Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Ohligs kämpft mit wachsendem Hundekot-Problem in Parks und auf Gehwegen

Im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ist eine offizielle Anfrage eingeleitet worden, um das wachsende Problem von Hundekot in den Griff zu bekommen. Der Schritt folgt auf wiederholte Beschwerden von Anwohnern über Verschmutzungen in öffentlichen Bereichen. Drei politische Gruppen – die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender – haben sich zusammengeschlossen, um Druck für Maßnahmen auszuüben.

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Die Initiative entstand nach einem deutlichen Anstieg von Meldungen über Hundekot auf Gehwegen, in Parks und an sensiblen Orten wie Friedhöfen. Besonders betroffen sind demnach Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo durch hohes Fußgängeraufkommen und unzureichende Entsorgungsmöglichkeiten die Probleme besonders groß sind.

Die Anfrage konzentriert sich auf zwei zentrale Punkte: die Erfassung der Hundezahlen im Stadtteil sowie die Bewertung der bestehenden Entsorgungsinfrastruktur. Zudem sollen mögliche Lösungsansätze geprüft werden, darunter eine bessere Ausstattung mit Mülleimern, Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit und eine konsequentere Durchsetzung der geltenden Regeln.

Befürworter des Antrags betonen, dass es nicht darum gehe, Hundehalter an den Pranger zu stellen, sondern ein verantwortungsvolleres Verhalten zu fördern. Durch die Sammlung detaillierter Daten erhofft sich der Rat ein klareres Bild der Problemlage und die Entwicklung gezielter Verbesserungen für sauberere öffentliche Räume.

Die Ergebnisse der Anfrage sollen als Grundlage für künftige Maßnahmen zur Reduzierung der Verschmutzung durch Hundekot dienen. Bei Erfolg könnte der Stadtteil von verbesserten Abfallwirtschaftssystemen, verstärkter Öffentlichkeitsarbeit und einer gleichmäßigeren Kontrolle profitieren. Ziel ist es, die Lebensqualität für Anwohner und Hundehalter gleichermaßen zu erhöhen.

Quelle