29 March 2026, 14:13

Markus Lanz über Karriere, Politik und seinen ungebrochenen TV-Enthusiasmus

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa.

Markus Lanz über Karriere, Politik und seinen ungebrochenen TV-Enthusiasmus

Markus Lanz hat sich in jüngsten Äußerungen über seine Karriere, seine politischen Ansichten und die Herausforderungen geöffnet, die auf ihn zukamen, nachdem Wetten, dass..? eingestellt wurde. Der beliebte TV-Moderator, der 2009 die ZDF-Late-Night-Talkshow übernahm, brennt weiterhin für seinen Beruf – auch wenn er einräumt, ständig an sich zu arbeiten. Seine zuversichtliche Haltung zur politischen Lage in Deutschland und die Offenheit seines Publikums für kontroverse Diskussionen stechen in seinen aktuellen Statements besonders hervor.

Vor 15 Jahren löste Lanz Thomas Gottschalk als Gastgeber der ZDF-Talkshow ab, und die Einschaltquoten blieben seither stabil. Doch sein Engagement bei Wetten, dass..? endete mit einem Dämpfer, der ihn danach in eine schwierige Phase stürzte. Die Chance, seine Karriere neu zu beleben, bezeichnet er heute als einen Wendepunkt, für den er zutiefst dankbar ist.

In politischer Hinsicht beschreibt er die meisten seiner Gäste als kompetente Profis. Gleichzeitig gibt er zu, dass einige Politiker seine Sendung meiden – eine Tatsache, die er mit einem lapidaren "Es ist ein freies Land" abtut. Lanz wehrt sich gegen das Klischee, sein Publikum suche nur nach Bestätigung der eigenen Meinung. Stattdessen vertraut er auf dessen Vernunft und betont: "Die Mehrheit der Menschen in diesem Land ist nach wie vor sehr vernünftig" und "den Deutschen liegt im Kern nichts Extremes".

Trotz seines Erfolgs spielt Selbstkritik in seinem Arbeitsansatz eine große Rolle. Offener als viele Kollegen gibt er zu, Woche für Woche zu scheitern – doch jedes Missgeschick sieht er als Gelegenheit, sich zu verbessern. Seine Begeisterung für den Job ist ungebrochen, er moderiert nach eigenen Worten mit "wirklich verrückter Freude".

Lanz' Mischung aus Optimismus und Ehrlichkeit prägt seine Sicht auf Medien und Politik gleichermaßen. Während er weiterhin stabile Quoten vorweisen kann, bleibt er seiner Überzeugung treu, dass die Öffentlichkeit vernünftig denkt. Fürs Erste konzentriert er sich darauf, sein Handwerk zu verfeinern und mit seinen Gästen in den Dialog zu treten – ob sie nun kommen oder nicht.

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