Lukas Kwasniok wackelt: 1. FC Köln prüft Trainer-Zukunft nach Sieglos-Serie
Angela DietzKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - Lukas Kwasniok wackelt: 1. FC Köln prüft Trainer-Zukunft nach Sieglos-Serie
Die Zukunft von 1. FC Kölns Cheftrainer Lukas Kwasniok steht auf der Kippe – nach einer Serie schwacher Ergebnisse. Nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach, dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg, trafen sich die Klubverantwortlichen am Sonntag zu Krisengesprächen. Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte dem Trainer öffentlich die Rückendeckung und ließ damit dessen Position in der Schwebe.
Kwasniok hatte zu Beginn der Bundesliga-Saison 2025/2026 das Amt beim neu aufgestiegenen 1. FC Köln übernommen und den Verein etwa sieben bis acht Monate lang geführt. Doch nach dem jüngsten Rückschlag gegen Mönchengladbach am 21. März 2026 gerät seine Arbeit zunehmend in die Kritik.
Als er am Trainingsgelände eintraf, erwarteten ihn Fans und Journalisten. Mit augenzwinkerndem Ton bemerkte er: "Oh! Ein Picknick – und ich wurde nicht mal eingeladen." Später wandte er sich kurz an die Anhänger: "Heute passiert hier nicht mehr viel. Ich genieße jetzt erstmal die Sonne."
Währenddessen beriet Kessler mit den Klubverantwortlichen über die Lage. Gegenüber den Medien betonte er, die Gespräche würden "ruhig, sachlich und mit offenem Geist" geführt. Auffällig: Eine klare Unterstützung für Kwasniok blieb aus. Sollte es zu einem Wechsel kommen, gilt Co-Trainer René Wagner als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge.
Kwasnioks Vertrag läuft vorerst weiter. Doch der Druck wächst – in den kommenden Tagen wird sich entscheiden, ob er bleibt oder gehen muss.
Die Führung des 1. FC Köln steht nun vor der Frage, wie es mit Kwasniok nach Wochen enttäuschender Leistungen weitergeht. Das Krisentreffen unterstreicht die Dringlichkeit, doch eine sofortige Entscheidung blieb aus. Falls es zu einer Trennung kommt, dürfte Wagner die größte Chance haben, das Ruder zu übernehmen.






