Kovač kritisiert Nagelsmanns Entscheidung: Warum Beier in der Nationalmannschaft fehlt
Angela DietzAufgrund von Beier: Kovac kritisiert Nationaltrainer - Kovač kritisiert Nagelsmanns Entscheidung: Warum Beier in der Nationalmannschaft fehlt
BVB-Trainer Niko Kovač stellt Bundestrainer Julian Nagelsmanns Entscheidung infrage – Maximilian Beier bleibt außen vor
Borussia-Dortmund-Cheftrainer Niko Kovač hat öffentlich Widerspruch gegen die Entscheidung von Nationaltrainer Julian Nagelsmann geäußert, den jungen Stürmer Maximilian Beier nicht für die aktuelle DFBs-Auswahl zu nominieren. Die jüngsten Leistungen des Angreifers, darunter seine Schlüsselrolle beim 3:2-Comeback-Sieg des BVB gegen den Hamburger SV, haben die Diskussion um seine Nichtberücksichtigung weiter angeheizt.
Kovač betonte, er hätte Beier "ohne zu zögern" in den Kader berufen – mit Verweis auf dessen starke Saisonleistungen.
Der 22-Jährige zählt in der Bundesliga-Saison 2025/2026 zu den herausragenden Spielern Dortmunds. Mit acht Toren in 25 Einsätzen liegt er auf Platz zwei der internen Torschützenliste. Besonders in Erinnerung blieb sein Auftritt Anfang März, als er beim 2:1 gegen den 1. FC Köln ein Tor vorbereitete und selbst traf.
Sein jüngster überzeugender Auftritt gelang ihm beim spektakulären 3:2 gegen den HSV, wo er zwei Elfmeter herausspielte und damit maßgeblich zum Sieg beitrug. Trotz dieser Leistungen strich Nagelsmann ihn für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana.
Kovač argumentiert, Beiers aktuelle Form mache ihn zu einer "logischen Wahl" für die Nationalmannschaft. Der BVB-Trainer ging noch einen Schritt weiter und prophezeite, der Stürmer werde nicht nur noch nachnominiert, sondern auch eine "entscheidende Rolle" bei der WM in diesem Jahr spielen. Seine Äußerungen unterstreichen die wachsende Diskrepanz zwischen Verein und Verband in der Einschätzung des Spielers.
Nagelsmanns Entscheidung bedeutet, dass Beier die kommenden Länderspiele verpasst – doch seine Klubleistungen bleiben im Fokus. Kovačs deutliche Unterstützung lässt vermuten, dass die Nichtberücksichtigung nur vorübergehend sein könnte. Mit Blick auf die WM wird die Debatte um den Stürmer voraussichtlich weiter an Fahrt aufnehmen.






