07 April 2026, 12:12

Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Steinkohlekraftwerks steht 2026 bevor

Großer Schutthaufen auf einer Baustelle mit umliegenden Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel, mit einer Abrissmaschine unten.

Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Steinkohlekraftwerks steht 2026 bevor

Ehemaliges Steinkohlekraftwerk in Ibbenbüren wird 2026 kontrolliert gesprengt

Im kommenden Jahr soll ein stillgelegtes Steinkohlekraftwerk in Ibbenbüren durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen werden. Die Detonation ist für Sonntag, den 22. Februar 2026, im Rahmen des umfassenden Rückbauprozesses geplant. Anwohner wurden bereits im Voraus über die Maßnahmen informiert.

Bei der Sprengung werden der Kamin des Kraftwerks, die Rauchgasentstickungsanlage sowie die Entschwefelungsanlage abgerissen. Die Bauten müssen weichen, um das Gelände für eine künftige Nutzung freizumachen. Derzeit stimmen die Behörden die Sicherheitszone mit den zuständigen Stellen ab.

Haushalte innerhalb des festgelegten Sicherheitsbereichs erhalten individuelle Benachrichtigungen, damit alle Betroffenen vor dem Abriss umfassend informiert sind. Zudem ist für Anfang 2026 eine öffentliche Informationsveranstaltung vorgesehen, auf der weitere Details erläutert werden.

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Nach Abschluss der Sprengung wird das geräumte Gelände an Amprion, den Übertragungsnetzbetreiber, übergeben. Die Übergabe soll bis Sommer 2026 erfolgen und den Abschluss des Rückbauprojekts markieren.

Die kontrollierte Sprengung stellt einen zentralen Schritt bei der Umnutzung des ehemaligen Kraftwerksstandorts dar. Anwohner und Behörden wurden über Sicherheitsvorkehrungen und den Zeitplan unterrichtet. Die endgültige Übergabe an Amprion erfolgt kurz nach dem Abriss.

Quelle