07 April 2026, 18:15

Solingen diskutiert über zivil-militärische Zusammenarbeit für mehr innere Sicherheit

Eine detaillierte Karte der Vereinigten Staaten, die die Standorte der National Geospatial Intelligence Agency in fetter Schrift hervorhebt, einschließlich geografischer Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte.

Solingen diskutiert über zivil-militärische Zusammenarbeit für mehr innere Sicherheit

Solingen diskutiert über Stärkung der inneren Sicherheit angesichts wachsender Bedrohungen

In Solingen fand kürzlich eine hochrangige Diskussion zur Verbesserung der inneren Sicherheit statt – vor dem Hintergrund zunehmender Gefahrenlagen. Die von der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Solingen organisierte Veranstaltung brachte Vertreter des Militärs, der Polizei und der Rettungsdienste zusammen, um die zivil-militärische Zusammenarbeit zu intensivieren. Gleichzeitig markierte sie den 70. Jahrestag der Bundeswehr, der deutschen Streitkräfte.

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Die Konferenz unter dem Titel "Innere Sicherheit in Zeiten erhöhter Bedrohungen – wie gelingt die zivil-militärische Zusammenarbeit?" konzentrierte sich auf den Schutz kritischer Infrastrukturen. Besonders hervorgehoben wurden die Bereiche Wasserversorgung, Strom- und Gasnetze, die dringend stärker abgesichert werden müssten. Kommunalvertreter betonten die Notwendigkeit einer engeren Verzahnung zwischen Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Deutschem Roten Kreuz, Technischem Hilfswerk (THW) und der lokalen Verwaltung.

Generalmajor Andreas Henne, Leiter der Abteilung Heimatschutz in der Bundeswehr, skizzierte ein Szenario koordinierter Angriffe auf zivile Infrastruktur bis zum Jahr 2028. Er warnte, dass die gesellschaftliche Resilienz – mental, organisatorisch und militärisch – gestärkt werden müsse, um neuen Gefahren zu begegnen. Markus Röhrl, Polizepräsident für das Bergische Städtedreieck, erläuterte, wie Polizeistrukturen darauf ausgelegt sind, in Krisenfällen mit anderen Behörden Hand in Hand zu arbeiten.

Jan Welzel, Leiter der Öffentlichen Ordnung und Sicherheit in Solingen, erklärte, die Stadt sei "auf dem richtigen Weg", ihre Abwehrfähigkeiten auszubauen. Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der MIT Solingen, eröffnete und beschloss die Veranstaltung mit dem Appell, Freiheit, Frieden und Demokratie zu verteidigen. Sie forderte die Gesellschaft auf, ihre Fähigkeit zum Schutz dieser Werte gegen mögliche Bedrohungen zu festigen.

Die Debatten in Solingen unterstrichen die Dringlichkeit einer besseren Abstimmung zwischen den Sicherheitskräften. Geplante Ausbaumaßnahmen der Zusammenarbeit zielen darauf ab, künftig schnellere und effektivere Reaktionen auf Bedrohungen zu ermöglichen. Die Veranstaltung machte deutlich: Der Schutz kritischer Infrastrukturen erfordert kontinuierliche Anstrengungen auf allen Ebenen von Staat und Rettungsdiensten.

Quelle