02 May 2026, 08:10

Kamp-Lintfort baut Kita Wirbelwind für 3,5 Millionen Euro massiv aus

Alte detaillierte Karte von Jelsnitz, Deutschland, mit einem Gebäude in der Mitte und umgeben von Text und Straßenlayout.

Kamp-Lintfort baut Kita Wirbelwind für 3,5 Millionen Euro massiv aus

Kamp-Lintfort erweitert Kita-Angebot deutlich – Familienzentrum Wirbelwind wird zu einer der größten Einrichtungen der Stadt

Kamp-Lintfort hat den Ausbau seiner Kinderbetreuungseinrichtungen erfolgreich abgeschlossen: Das Familienzentrum Wirbelwind zählt nun zu den größten Anbietern der Stadt. Das rund 3,5 Millionen Euro teure Projekt schafft zusätzliche Plätze für Kinder – eine Reaktion auf schwankende Geburtenraten und die anhaltend hohe Nachfrage nach Betreuungsmöglichkeiten.

In den vergangenen Jahren war der Bedarf an Kita-Plätzen in Kamp-Lintfort stark gestiegen, was am Standort Wirbelwind in der Vinnstraße zu provisorischen Lösungen führte. Mit dem nun abgeschlossenen Anbau verfügt das Zentrum über einen neuen Trakt mit drei weiteren Gruppen, sodass insgesamt sechs Gruppen untergebracht sind. Rund 110 Kinder – davon 25 unter drei Jahren – werden die erweiterte Einrichtung besuchen.

Im Rahmen des städtischen Ausbauprogramms wurden nicht nur bestehende Kitas modernisiert, sondern auch neue Einrichtungen geschaffen. Die Kita Weltenbummler am Bismarckplatz sowie das Zentrum in der Nähe des Volksparks (Franzstraße) erhielten ebenfalls Verbesserungen. Neben den kommunalen Maßnahmen steuerten freie Träger wie Kirchengemeinden zusätzliche Mittel bei.

Diese letzte Phase des Programms soll sowohl frühere Engpässe beheben als auch zukünftige Anforderungen abdecken. Zwar bleibt die Nachfrage nach Betreuungsplätzen hoch, doch die Geburtenzahlen in der Region beginnen leicht zu sinken – ein Faktor, der in die langfristige Planung einfließt.

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Das erweiterte Familienzentrum Wirbelwind bietet nun mehr Kapazitäten und entlastet so das Betreuungssystem in Kamp-Lintfort. Mit einer Investition von 3,5 Millionen Euro markiert die Stadt den Abschluss ihrer aktuellen Ausbauoffensive – doch die Träger werden die Entwicklung der Nachfrage weiter im Blick behalten, während sich die Geburtentrends verändern.

Quelle