30 April 2026, 20:12

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Ein belebter Stadtplatz mit sitzenden und stehenden Menschen, Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen in der Stadt – von der städtischen Entwicklung bis hin zum Ausbau öffentlicher Dienstleistungen. Er hinterlässt ein Erbe aus Infrastrukturprojekten und einem starken Fokus auf Bürgerbeteiligung.

In den vergangenen zehn Jahren setzte Kleine-Frauns Schwerpunkte in den Bereichen Bildung und Sport. Unter seiner Führung entstanden neue Schulgebäude sowie eine Vierfeld-Sporthalle in Lünen-Süd. Zudem verwandelte er das Viktoria-Gelände in einen Austragungsort für die Internationale Gartenausstellung und steigert damit die Attraktivität des Gebiets.

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Die Stadterneuerung war ein weiteres zentrales Anliegen. Unter seiner Leitung erhielt die Lange Straße umfangreiche Aufwertungen, und es entstanden neue Begegnungsstätten wie der Treffpunkt Persiluhr und die Villa Urbahn. Diese Projekte sollten die lokale Vernetzung stärken und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger verbessern.

Während seiner Amtszeit nahm er an 60 Ratssitzungen teil, die insgesamt 260 Stunden umfassten. Trotz dieses Engagements gab er offen zu, die Sitzungen nach seinem Ausscheiden nicht vermissen zu werden. Seine Amtsführung orientierte sich dabei an zwei Grundsätzen: das Wohl der Stadt zu fördern und das Gemeinwohl in den Vordergrund zu stellen.

Kleine-Frauns setzte sich zudem vehement für ehrenamtliches Engagement ein und bezeichnete es als "unbezahlbar" für die Stadt. Die Unterstützung von Freiwilligen hält er für entscheidend, um den Gemeinschaftsgeist in Lünen zu bewahren. Sein Rat an seinen Nachfolger: offen bleiben, klare Entscheidungen treffen und widerstandsfähig sein.

Vor seinem Abschied benannte er drei zentrale Herausforderungen für die nächste Amtsinhaberin oder den nächsten Amtsinhaber: die Modernisierung der städtischen Dienstleistungen, den voranschreitenden Digitalisierungsprozess und den Abbau von Bürokratie.

Mit Kleine-Frauns' Ausscheiden endet eine Ära des Wandels in Lünen. Seine Projekte in Bildung, Stadtplanung und Bürgerunterstützung haben Teile der Stadt neu geprägt. Nun liegt es an der neuen Bürgermeisterin oder dem neuen Bürgermeister, diese Arbeit fortzuführen und die genannten Herausforderungen anzugehen.

Quelle