19 April 2026, 04:11

Italienische Staatsbahn FS attackiert Monopol der Deutschen Bahn im Fernverkehr

Blaue Linie auf einer Karte von Italien, die eine kreisförmige Zugroute von Rom nach Rom nachzeichnet, mit beschrifteten Städten und Ortschaften entlang des Weges.

Italienische Staatsbahn FS attackiert Monopol der Deutschen Bahn im Fernverkehr

Italienische Staatsbahn FS dringt in deutschen Fernverkehrsmarkt ein

Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) bereitet sich darauf vor, in den deutschen Fernverkehrsmarkt einzusteigen – eine direkte Herausforderung für die Deutsche Bahn, die derzeit mit einem Marktanteil von rund 95 Prozent das Segment dominiert. FS ist bereits über ihre regionale Tochtergesellschaft Netinera in Deutschland aktiv, plant nun aber die Expansion in den Hochgeschwindigkeitsverkehr.

Geplant ist der Einsatz von bis zu 50 Zügen im deutschen Hochgeschwindigkeitsbereich. Damit würde sich der italienische Betreiber als neuer Konkurrent der Deutschen Bahn positionieren, die seit langem die führende Rolle im deutschen Schienenverkehr innehat. Die Erfahrungen von FS im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz könnten dem Unternehmen Vorteile in puncto Effizienz und Servicequalität verschaffen.

Doch FS ist nicht der einzige Rivale der Deutschen Bahn. Der private Anbieter Flix hat sich bereits als bedeutendster Konkurrent auf stark nachgefragten Fernstrecken etabliert. Der Markteintritt von FS würde jedoch die erste große internationale Herausforderung für die Vorherrschaft der Deutschen Bahn in diesem Sektor darstellen.

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Die italienische Bahn baut ihre Präsenz in Deutschland schrittweise aus. Über Netinera bietet sie bereits Regionalverkehr in mehreren Teilen des Landes an. Mit dem Vorstoß in den Fernverkehr zielt FS nun auf einen Anteil am lukrativen Hochgeschwindigkeitsmarkt ab.

Sollte FS seine Pläne umsetzen, könnte der deutsche Fernverkehrsmarkt an Dynamik gewinnen. Das Quasi-Monopol der Deutschen Bahn würde nicht nur durch Flix, sondern auch durch den neuen italienischen Mitbewerber unter Druck geraten. Die Einführung von bis zu 50 Hochgeschwindigkeitszügen würde den Fahrgästen zudem mehr Reiseoptionen auf wichtigen Strecken bieten.

Quelle