Herforder Schüler sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit
Angela DietzHerforder Schüler sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit
Schülerinnen und Schüler von drei Schulen in Herford und Vlotho beteiligen sich auch in diesem November wieder an der jährlichen Spendenaktion des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Kampagne, die von Lehrkräften und lokalen Verantwortlichen unterstützt wird, sieht junge Freiwillige bei der Sammlung von Geldern, um die Arbeit der Organisation zu fördern. Ihre Bemühungen tragen dazu bei, Gräber zu erhalten und durch Bildungsprogramme den Frieden zu stärken.
26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d des Widukind-Gymnasiums stehen an der Spitze der Initiative. In den kommenden Tagen werden sie im E-Center in der Herforder Innenstadt sowie in Wohngebieten Spenden sammeln. Ihr Lehrer, Patrick Schuchert, lobte ihr Engagement für die gute Sache.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dokumentiert, erhält und pflegt die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Gleichzeitig dient er als Anlaufstelle für Angehörige, Behörden und Einzelpersonen, die Informationen zu Kriegsgräbern suchen. Darüber hinaus fördert die Organisation durch Jugendbildungsprojekte in Deutschland und im Ausland den Frieden.
Bianca Krutemeyer, Geschäftsführerin der Herforder Geschäftsstelle, bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Mitwirken. Sie erinnerte sich an ihre eigenen Erfahrungen beim Spendensammeln als Schülerin – ähnlich wie die heutigen Freiwilligen. Auch Stefan Böske, Bürgermeister von Enger, würdigte den Einsatz der Jugendlichen und betonte ihren Mut, sich dieser Aufgabe zu stellen.
Neben dem Widukind-Gymnasium beteiligen sich auch Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Realschule in Herford und des Wesergymnasiums in Vlotho an der Aktion.
Die gesammelten Spenden fließen in die laufende Arbeit des Volksbundes, insbesondere in die Grabpflege und Friedensbildung. Schulen, lokale Verantwortliche und die Organisation selbst haben die Bedeutung des Engagements der Jugendlichen für die Fortführung der Mission hervorgehoben. Die Kampagne läuft den gesamten November, wobei die Freiwilligen aktiv mit der Gemeinschaft in Kontakt treten.






