Großübung am Schulzentrum Vogelsang testet Krisenmanagement der Rettungskräfte
Oswin MargrafGroßübung am Schulzentrum Vogelsang testet Krisenmanagement der Rettungskräfte
Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Rettungskräfte testen Notfallmanagement
Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren 88 Einsatzkräfte aus mehreren Hilfsorganisationen.
Das Szenario begann mit der Meldung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) aufgrund einer hohen Zahl von Verletzten. Die Rettungsteams rückten umgehend aus, richteten Sichtungspunkte ein und koordinierten die Verlegung von Patienten in nahegelegene Krankenhäuser. Zum Einsatz kam auch das BHP-50-NRW-System, eine spezielle medizinische Einheit, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen kann.
An der Übung nahmen das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) teil. Jede Organisation arbeitete Hand in Hand mit Feuerwehr und Rettungsdiensten, um Kommunikation zu testen, Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit zu verbessern. Das BHP-50-System bewies zudem, dass es bis zu acht Stunden autonom operieren kann – eine entscheidende Fähigkeit bei großflächigen Notfällen.
Die Veranstalter lobten im Nachgang die effiziente Durchführung und die zielgerichtete Teamarbeit. Solche Übungen seien unverzichtbar, um die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Organisationen zu stärken und Einsatzkräfte auf reale Krisensituationen vorzubereiten.
Die Übung bestätigte die Einsatzbereitschaft der Rettungsdienste für komplexe Lagen. Das BHP-50-System erwies sich als wirksam bei der Bewältigung hoher Patientenzahlen, während die Einsatzkräfte eine reibungslose Koordination unter Beweis stellten. Künftige Übungen sollen diese Erfahrungen nutzen, um die Vorbereitung weiter zu verbessern.






