Gewaltsame rechtsextreme Angriffe in Essen-Kray: Vier Verletzte und 19 Festnahmen
Oswin MargrafGewaltsame rechtsextreme Angriffe in Essen-Kray: Vier Verletzte und 19 Festnahmen
Auseinanderstzungen in Essen-Kray: Vier Verletzte nach rechtsextremen Angriffen
Bei mehreren Versammlungen in Essen-Kray am Freitagabend kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Eine Gruppe rechtsextremer Demonstranten griff an einer Bushaltestelle Gegenprotestierende an, wobei vier Menschen verletzt wurden. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Die Zwistigkeiten begannen an der Haltestelle Kiwittstraße, als rechtsextreme Teilnehmer in einen Bus einsteigen wollten. Es kam zu einer Schlägerei mit Gegenprotestierenden, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Beamte griffen schnell ein, um die Lage zu beruhigen.
Wie die Ermittlungen später ergaben, waren ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung für den Angriff verantwortlich. Insgesamt identifizierte die Polizei 19 Tatverdächtige – darunter 16 Männer und 3 Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben der Festgenommenen waren minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert.
Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt scharf und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Gleichzeitig lobte er das schnelle und entschlossene Eingreifen der eingesetzten Beamten.
Für Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten bestehen per Telefon, Fax, E-Mail und über soziale Medien. Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen weiterhin.
