Führungswechsel in Berlin? Regierung dementiert Gerüchte um Merz und Wüst
Oswin MargrafFührungswechsel in Berlin? Regierung dementiert Gerüchte um Merz und Wüst
Berichte über mögliche Veränderungen in der deutschen Führungsebene machen die Runde. Mehrere Medien berichten, einige Parteimitglieder wollten Bundeskanzler Friedrich Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ersetzen. Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich direkt zu den Spekulationen geäußert.
Stefan Kornelius bezeichnete die Behauptungen als „Gerüchte und Spekulationen“. Er lehnte es ab, weiter darauf einzugehen, und erklärte: „Dazu werde ich mich nicht äußern.“
Der Sprecher beschrieb die Stimmung des Kanzlers als „sehr positiv und konstruktiv“. Merz bleibe auf die „Reformagenda“ konzentriert, so Kornelius weiter. Er betonte, dass diese Agenda absolute Priorität für die Bundesregierung habe.
Zudem bestätigte er, dass Merz in regelmäßigem Austausch mit der CDU-Führung und dem Vorstand stehe. Auf die Frage, ob Merz und Wüst miteinander gesprochen hätten, verweigerte Kornelius erneut eine Antwort. Die Bundesregierung wies Gespräche über einen Führungswechsel als unbegründet zurück. Der Kanzler setze weiterhin die laufenden Reformen an die erste Stelle. Eine offizielle Bestätigung für Gespräche zwischen Merz und Wüst liegt nicht vor.
