30 April 2026, 22:13

Eigenstrom boomt: Wie Hausbesitzer mit Solaranlagen und Windkraft sparen

Luftaufnahme eines Hauses in North Carolina mit Solarpanelen auf dem Dach, umgeben von grünem Gras, Pflanzen und Bäumen.

Eigenstrom boomt: Wie Hausbesitzer mit Solaranlagen und Windkraft sparen

Steigende Energiekosten treiben immer mehr Hausbesitzer in Deutschland dazu, nach eigenen Stromlösungen zu suchen. Im Bergischen Land und darüber hinaus setzen Anwohner auf Solaranlagen, Kleinwindkraftanlagen und solarthermische Systeme, um ihre Kosten zu senken und unabhängiger von externen Energieversorgern zu werden. Diese Technologien bieten nicht nur finanzielle Ersparnisse, sondern auch attraktive Förderungen – von staatlichen Zuschüssen bis hin zu Einspeisevergütungen.

Photovoltaik bleibt die beliebteste Wahl für Privathaushalte. Die Module lassen sich auf Dächern, Schuppen oder sogar flachen Flächen installieren, vorausgesetzt, die Sonneneinstrahlung ist ausreichend. Ideal ist eine Ausrichtung nach Süden mit einem Neigungswinkel von 45 Grad, doch auch Dachflächen zwischen Südost und Südwest mit einer Neigung von 10 bis 50 Grad eignen sich gut. Pro Kilowatt Solarleistung benötigt eine solarthermische Anlage etwa zehn Quadratmeter Dachfläche.

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Überschüssiger Strom aus Solaranlagen kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Der Staat fördert dies mit Zuschüssen und garantierten Vergütungssätzen, was die Einspeisung für viele Haushalte lukrativ macht. Wer nicht selbst investieren möchte, kann sein Dach auch an Dritte verpachten, die dann die Anlage installieren und warten.

Kleinwindanlagen bieten eine weitere Möglichkeit zur energetischen Eigenversorgung. In einigen Bundesländern sind sie genehmigungsfrei, sofern der Strom hauptsächlich für den Eigenbedarf genutzt wird. Allerdings fallen die Fördergelder für Windkraft weniger üppig aus als für Solarenergie, weshalb sich diese Lösung besonders für Haushalte eignet, die vorrangig ihre eigene Versorgung sichern – und nicht auf Netzeinspeisung setzen – wollen.

Die Installation dezentraler Energiesysteme verringert die Abhängigkeit von großen Versorgern und senkt langfristig die Kosten. Ob durch Solarmodule, Windräder oder thermische Anlagen – Hausbesitzer haben verschiedene Optionen, um ihren eigenen Strom zu erzeugen. Staatliche Unterstützung und flexible Installationsmöglichkeiten beschleunigen zudem den Trend zur dezentralen Energieerzeugung.

Quelle