15 March 2026, 20:18

Düsseldorfer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Eine Gruppe von Menschen hält Schilder und Plakate vor einem Gebäude, während zwei Personen im Vordergrund sitzen und ein Müllcontainer rechts zu sehen ist, während sie in Deutschland protestieren.

Düsseldorfer Demonstration fordert Prüfung rechtsextremer Parteien durch Verfassungsgericht

Demonstration in Düsseldorf fordert Überprüfung rechtsextremer Parteien

Am Samstag, dem 14. März 2026, findet in Düsseldorf eine Kundgebung statt, die eine Überprüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht fordert. Die Organisatoren verlangen, dass alle als rechtsextrem eingestuften oder unter Extremismusverdacht stehenden Parteien geprüft werden. Unterstützung erhält die Veranstaltung von lokalen Demokratieinitiativen, darunter der Bergisch Gladbacher Verein für Demokratie und Vielfalt (DeVi).

Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr vor dem Landtag von Nordrhein-Westfalen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, sich bereits früher zu versammeln: Um 12:33 Uhr trifft man sich am Bahnhof Bergisch Gladbach, Gleis 1, um gemeinsam zur Kundgebung zu reisen.

Im Fokus der Proteste steht die Alternative für Deutschland (AfD). Fünf ihrer Landesverbände – Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen – gelten offiziell als rechtsextrem. Auch die ehemalige Jugendorganisation Junge Alternative (JA) trägt diese Einstufung auf Bundes- sowie auf Landesebene in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Zudem steht die Bundes-AfD weiterhin unter dem Verdacht rechtsextremer Tendenzen, obwohl ein Gericht eine formelle Einstufung vorläufig gestoppt hat.

Der Bundesrat könnte eine solche Prüfung mit einfacher Mehrheit einleiten. Nordrhein-Westfalen hat den Antrag bisher jedoch nicht unterstützt. Weitere Informationen zur Demonstration gibt es auf den offiziellen Websites *www.pruef-demos.de und www.gl-devi.de sowie in den sozialen Medien unter @gl.de.vi*.

Die Kundgebung unter dem Motto "ÜBERPRÜFEN!" zielt darauf ab, rechtsextreme politische Aktivitäten rechtlich zu hinterfragen. Da bereits mehrere AfD-Landesverbände als extremistisch eingestuft wurden, fordern die Organisatoren eine umfassendere Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht. Das Ergebnis der Demonstration könnte die zukünftige politische Aufsicht in Deutschland beeinflussen.

Quelle