15 March 2026, 10:09

Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen akuter Sicherheitsrisiken dicht

Ein von einem Metallzaun umgebener Kindersicherheitspark mit zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus mit Dach, einigen Pflanzen, einer Gruppe von Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen akuter Sicherheitsrisiken dicht

Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel geschlossen

Der Dirtpark in Dormagen-Horrem wird vorerst nicht wiedereröffnet, nachdem Prüfer gravierende Sicherheitsrisiken festgestellt haben. Die Schließung erfolgt nach einer Begutachtung, die erhebliche strukturelle Probleme aufdeckte – darunter Erosion und instabile Streckenabschnitte. Eine teilweise Freigabe schloss die Stadtverwaltung aus Sicherheits- und rechtlichen Gründen aus.

Die Mängel traten während einer kürzlichen Inspektion zutage. Fachleute identifizierten tiefe Erosionsschäden an den Sprunganlagen, abgenutzte Oberflächen und unzureichende Stoßdämpfung in zentralen Bereichen. Auch die Kurvenbereiche wiesen erhebliche Beschädigungen auf, was die Anlage für Fahrerinnen und Fahrer unsicher macht.

Der städtische Fachbereich Sport ist verpflichtet, die Anlage in einem sicheren Zustand zu halten – besonders, da sie bei Kindern und jugendlichen Radfahrern beliebt ist. Anders als in früheren Jahren, als der Park saisonbedingt von November bis März geschlossen war, gibt es keine Hinweise darauf, dass vor dieser Schließung regelmäßige Wartungsarbeiten durchgeführt wurden.

Die notwendigen Reparaturen werden nun von einer spezialisierten Firma übernommen. Dazu gehören der Neubau von Streckenabschnitten und die Behebung der Erosionsschäden. Aufgrund begrenzter Kapazitäten können die Arbeiten jedoch frühestens Ende April beginnen; eine frühere Fertigstellung ist ausgeschlossen.

Der Park bleibt bis zur Behebung aller Sicherheitsmängel gesperrt. Die Reparaturen werden voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen, sodass eine Wiedereröffnung frühestens im Mai möglich ist. Die Stadtverwaltung bestätigte, dass unter den aktuellen Bedingungen keine Übergangslösungen umsetzbar sind.

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