07 April 2026, 14:22

Deutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht hitzige Debatten unter Kritiker:innen und Leser:innen

Ein altes Buch mit dem Titel "Deutsche Landschaften, Landschaft und Landschaft Deutschlands, 18. Jahrhundert" mit einer Zeichnung eines Flusses, eines Hauses, Bäume, Gras und einem bewölkten Himmel.

Deutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht hitzige Debatten unter Kritiker:innen und Leser:innen

Der August bringt frische Diskussionen in der Literaturszene – im Mittelpunkt steht die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025. Buchblogger:innen und Kritiker:innen teilen ihre Einschätzungen zu den diesjährigen meistdiskutierten Titeln. Neben dem Preisgeschehen entdecken Leser:innen neue Werke durch ausführliche Rezensionen und persönliche Leseerfahrungen.

Die Longlist des Deutschen Buchpreises hat großes Interesse geweckt, wobei der Blog Intellectures eine vertiefte Analyse der Anwärter:innen liefert. Die Auswahl ist längst zum Gesprächsthema unter Leser:innen und Kritiker:innen avanciert.

Stephanie Sack gab auf Nur Lesen ist schöner einen vielversprechenden Ausblick auf Pierre Jarawans "Frau im Mond", ohne dabei zentrale Handlungsstränge vorwegzunehmen – und hob dabei dessen Faszination so überzeugend hervor, dass der Autor das Buch zu den Jahreshighlights zählt. Unterdessen war Petra Reichs Rezension zu Bret Anthony Johnstons "Wir verbrennen das Tageslicht" so mitreißend, dass sie selbst ein Exemplar erwarb.

Weitere bemerkenswerte Beiträge stammen von Stefan Diezmann, der auf Poesierausch in Kaleb Erdmanns "Die Schule der Flucht" einführt, sowie von Fabian Thomas, der sich auf The Daily Frown mit Dorothee Elmigers "Die Niederländerinnen" auseinandersetzt. Lena Riess teilte auf ihrem Blog ihre persönliche Lektüre von Virginia Woolfs "Mrs. Dalloway" und bot damit eine frische Perspektive auf den Klassiker. Jan Drees steuerte zudem auf Lesen mit Links eine Besprechung von Thomas Melles "Haus zur Sonne" bei.

Im Rahmen einer monatlichen Rubrik kuratierte die Autorin zehn herausragende Buchrezensionen und Essays aus verschiedenen Literaturblogs. Die Auswahl soll Leser:innen zu fesselnden und anregenden Werken führen.

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Die Longlist des Deutschen Buchpreises prägt weiterhin die literarischen Debatten, während Blogger:innen vielfältige Einblicke in neue wie klassische Titel bieten. Leser:innen finden nun eine Fülle an Empfehlungen – von zeitgenössischer Fiction bis zu zeitlosen Werken. Die gesammelten Rezensionen und Essays bereichern die Auseinandersetzung mit den diesjährigen Buchhighlights zusätzlich.

Quelle