02 April 2026, 12:15

Defektes Panikschloss legt Trainingsbetrieb im Kölner Turnverein wochenlang lahm

Ein Feuerwehrmann in Schutzausrüstung steht in einer raucherfüllten Tür eines brennenden Gebäudes, mit einer Tür mit Text rechts und einem unscharfen Objekt links.

Defektes Panikschloss legt Trainingsbetrieb im Kölner Turnverein wochenlang lahm

Defekter Notausgangsverschluss stört Training im Kölner Turnverein

Ein defekter Notausgangsverschluss hat den Trainingsbetrieb für rund 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 wochenlang lahmgelegt. Das Problem in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße sperrte den Verein seit über drei Wochen aus seinen Räumlichkeiten aus. Zwar gibt es nun eine vorübergehende Lösung, doch eine dauerhafte Reparatur steht noch aus.

Auslöser war ein defektes Panikschloss an einer Notausgangstür. Der Vorstand des Vereins hielt die vom Kölner Stadtsportbund angebrachten provisorischen Verschlüsse für unzureichend, da sie im Ernstfall keine schnelle Evakuierung ermöglichen würden.

Eine dauerhafte Offnung der Tür während des Trainings kam aus Sicherheitsgründen nicht infrage, wie Vereinsvorsitzende Ute Ahn erklärte. Die Stadt Köln beauftragte zwar ein Unternehmen mit dem kompletten Austausch des defekten Schlosses, doch Lieferengpässe verzögerten die Anlieferung des Ersatzteils.

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Nun wird das neue Panikschloss noch in dieser Woche erwartet. Sobald es eingetroffen ist, soll es umgehend eingebaut werden, damit der Verein den normalen Trainingsbetrieb wiederaufnehmen kann.

Wochenlang hatte der Turnverein unter den Folgen des defekten Schlosses gelitten. Mit der baldigen Lieferung des Ersatzteils hoffen die Mitglieder auf eine Rückkehr zum regulären Training ohne weitere Verzögerungen. Bis zur endgültigen Reparatur sorgt die Stadt dafür, dass die Tür vorläufig funktionsfähig bleibt.

Quelle