CDU in Willich will brachliegendes Friedhofsgelände schnell bebauen lassen
Oswin MargrafCDU in Willich will brachliegendes Friedhofsgelände schnell bebauen lassen
CDU in Willich drängt auf beschleunigten Wohnungsbau auf ehemaligem Friedhofsgelände
Die CDU in Willich setzt sich für eine schnellere Bebauung eines 18.000 Quadratmeter großen Grundstücks ein, das ursprünglich für die Erweiterung eines Friedhofs vorgesehen war. Das Parteimitglied Tobias Pascaly fordert in einer dringlichen Initiative, den Bau durch ein beschleunigtes Verfahren voranzutreiben. Der Vorschlag umfasst digitale Genehmigungsverfahren und strengere Fristen, um Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden.
Bisher liegt das Gelände brach – bis März 2026 wurden keine Bauarbeiten aufgenommen, da Planungs- und Genehmigungsfragen noch nicht geklärt sind. Laut CDU-Plänen soll das Land an einen Investor verkauft werden, der für alle Planungs- und Bauarbeiten verantwortlich wäre. Die Verkaufspreise sollen vertraglich gedeckelt werden, um bezahlbaren Wohnraum für Singles, junge Familien und Senioren zu gewährleisten.
Um den Prozess zu beschleunigen, strebt die Partei an, dass Willich bis 2026 ein Schnellverfahren einführt. Dieses würde es ermöglichen, kommunale Entscheidungen zu delegieren, Fristen zu verkürzen und Genehmigungen automatisch zu erteilen, falls innerhalb von drei Monaten keine Rückmeldung erfolgt. Zudem sollen digitale Bauanträge die Abwicklung vereinfachen.
Die CDU betont, dass ökologische, gestalterische und energetische Standards weiterhin eingehalten werden müssten. Gleichzeitig argumentiert die Partei, dass eine strengere Kontrolle dieser Kriterien unnötige Verzögerungen vermeiden könnte. Ziel ist es, schnell mehr Wohnraum zu schaffen, die Kosten niedrig zu halten und dabei die Qualität der Stadtplanung zu wahren.
Falls der Plan umgesetzt wird, würde das 18.000 Quadratmeter große Areal im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags erschlossen – mit investorgesteuerter Bebauung und Preisbindungen. Das Schnellverfahren und die digitalen Genehmigungen sollen bürokratische Hürden abbauen. Der CDU-Vorschlag muss nun in weiteren Beratungen mit den lokalen Behörden diskutiert und möglicherweise beschlossen werden.






