28 March 2026, 22:17

CDA fordert 38 Cent pro Kilometer – erste Erhöhung seit 2009

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA fordert 38 Cent pro Kilometer – erste Erhöhung seit 2009

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert eine Erhöhung der Kilometerpauschale in Deutschland. Der Vorsitzende Dennis Radtke schlägt vor, den seit 2009 unveränderten Satz von 0,30 Euro pro Kilometer anzuheben. Er argumentiert, die Bundesregierung müsse stärker entlastend eingreifen, statt Autofahrern lediglich zu sparen zu raten.

Die aktuelle Pauschale für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen liegt seit 2009 bei 0,30 Euro pro Kilometer. Dieser einheitliche Satz gilt für alle Fahrer – unabhängig von Fahrzeugtyp oder gefahrener Strecke – und ist in den Richtlinien des Bundesfinanzministeriums festgelegt. Radtke fordert nun eine Anhebung auf 0,38 Euro pro Kilometer, da dies die gestiegenen Kosten realistischer abbilden würde.

Zudem lehnte Radtke autofreie Sonntage als unpraktikabel ab, insbesondere für Berufspendler, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Angesichts der durch globale politische Spannungen weiter steigenden Spritpreise kritisierte er, dass bloße Spartipps nicht ausreichten. Stattdessen müsse die Regierung Wettbewerbsrecht strenger durchsetzen und eine steuerfreie Mobilitätspauschale einführen. Dies würde, so Radtke, eine direkte und unbürokratische Entlastung der Autofahrer ohne unnötige Verzögerungen bewirken.

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Seine Vorschläge sind Teil einer breiteren Forderung nach gezielter finanzieller Unterstützung. Radtke betont, dass konkrete Maßnahmen und nicht vage Ratschläge nötig seien, um die wachsende Belastung der Autofahrer zu mindern.

Der Vorstoß der CDA für eine höhere Kilometerpauschale kommt nach Jahren der Stagnation beim aktuellen Satz von 0,30 Euro. Sollte der vorgeschlagene Satz von 0,38 Euro umgesetzt werden, wäre dies die erste Erhöhung seit über 15 Jahren. Radtkes Plan umfasst zudem eine strengere Wettbewerbsaufsicht und die Einführung einer Mobilitätspauschale, um die steigenden Spritkosten abzufedern.

Quelle