Borussia Mönchengladbach feiert Befreiungsschlag mit 4:0 gegen St. Pauli
Angela DietzBorussia Mönchengladbach feiert Befreiungsschlag mit 4:0 gegen St. Pauli
Borussia Mönchengladbach holt ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten – 4:0 gegen den FC St. Pauli
Mit einem klaren 4:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli hat Borussia Mönchengladbach nicht nur den ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten gefeiert, sondern sich unter Interimstrainer Eugen Polanski auch für die Runde der letzten 16 im DFB-Pokal qualifiziert. Trotz der überzeugenden Leistung bleibt die langfristige Zukunft des Trainers am Borussia-Park jedoch fraglich.
Der deutliche Sieg markiert eine Wende für die angeschlagene Mannschaft. Es war der erste Ligatreffer seit März – und beendete damit eine 217 Tage andauernde Durststrecke. Mit dem Erfolg kletterte die Mannschaft auf Platz 16 der Tabelle und rückte näher an den rettenden Ufer der Klasse heran.
Unter Polanskis Führung hat das Team in sechs Spielen fünf Punkte geholt. Zwar sind Fortschritte erkennbar, doch Sportdirektor Rouven Schröder mochte sich nicht klar hinter den Trainer stellen. Auf die Frage nach Polanskis Zukunft blieb Schröder vorsichtig und betonte lediglich, der Verein sei "auf dem richtigen Weg".
Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des 40-Jährigen soll erst nach dem anstehenden Rheinderby gegen den 1. FC Köln fallen. Schröder hob die Bedeutung der Partie hervor, die nach der Länderspielpause stattfindet. Bis dahin liegt der Fokus der Mannschaft darauf, den Schwung aus dem jüngsten Erfolg mitzunehmen.
Der 4:0-Erfolg gibt Mönchengladbach sowohl in der Liga als auch im Pokal dringend benötigten Auftrieb. Doch Polanskis Position bleibt vorerst ungewiss – zumindest bis zum Duell gegen Köln. Bis dahin bereitet sich die Elf auf die nächste Herausforderung vor und will die verbesserte Form weiter ausbauen.






