02 April 2026, 18:11

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger und einflussreicher

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger und einflussreicher

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst von neun auf dreizehn Mitglieder Zum ersten Mal sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen Teil der Gruppe. Bei der jüngsten Sitzung des Gremiums gab es zudem neue Führungsstrukturen und einen stärkeren Fokus auf barrierefreie Kommunikation.

Die konstituierende Sitzung fand im Sitzungssaal des Bensberger Rathauses statt und dauerte drei Stunden. Die Mitglieder waren zuvor von Behindertenhilfeeinrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Jugendgremien und städtischen Institutionen nominiert und schließlich in der letzten Ratssitzung gewählt worden.

Neue Vorsitzende und Stellvertreterin Zur neuen Vorsitzenden wurde Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Zudem entsandte der Beirat Vertreter:innen in wichtige städtische Ausschüsse, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in Entscheidungsprozesse einfließen.

Während der Sitzung wurde der aktualisierte Aktionsplan Inklusion verabschiedet. Das Dokument ist in Leichter Sprache verfasst und wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt. Das Ziel des Beirats bleibt klar: die Anliegen von Menschen mit Behinderungen fest in der kommunalen Politik zu verankern.

Der erweiterte Inklusionsbeirat zählt nun dreizehn Mitglieder – vier mehr als zuvor. Seine Vertreter:innen werden künftig in verschiedenen städtischen Gremien mitwirken, um Entscheidungen mitzugestalten, die das Leben von Menschen mit Behinderungen betreffen. Als nächster Schritt steht die endgültige Verabschiedung des neuen Aktionsplans an.

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