1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok kämpft um seinen Job
Adeline Schmiedecke1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok kämpft um seinen Job
Der Druck auf den 1. FC Köln wächst nach einem 3:3-Unentschieden im Derby gegen Borussia Mönchengladbach, das ihre sieglose Serie auf sieben Spiele ausdehnte. Mit diesem Ergebnis bleibt der Verein nur knapp über der Relegationszone der Bundesliga auf Platz 15.
Trainer Lukas Kwasniok gerät zunehmend in die Kritik, nachdem er in den letzten 17 Spielen lediglich zwei Siege einfahren konnte. Seine Bilanz beim FC Köln steht damit in krassem Gegensatz zu seinen früheren Erfolgen mit dem SSV Paderborn in der 2. Bundesliga. Trotz der schwachen Leistungen betonte er, sich weiterhin "zu einhundert Prozent" vom Verein unterstützt zu fühlen.
Sportdirektor Thomas Kessler wollte den Trainer nach dem jüngsten Rückschlag nicht öffentlich bestätigen. Stattdessen kündigte er an, zunächst eine Nacht über die Situation nachzudenken, bevor er Entscheidungen treffe. Kessler räumte ein, dass die Mannschaft wieder dringend Dreier brauche, um den Abstiegskampf zu vermeiden.
Kwasniok hingegen zeigt sich kämpferisch. In einer Stellungnahme nach dem Spiel erklärte er: "Ich werde um diesen Job kämpfen wie ein Besessener – mit allem, was ich habe." Seine Entschlossenheit kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Krise des Vereins immer tiefer wird und sowohl Fans als auch Funktionäre ungeduldiger werden.
Das Remis gegen Mönchengladbach lässt dem FC Köln in den verbleibenden Spielen kaum noch Spielraum für Fehler. Kesslers zögerliche Haltung in der Trainerfrage deutet auf Unsicherheit hinter den Kulissen hin. Jetzt muss die Mannschaft schnell die Wende schaffen, um der Abstiegsgefahr zu entkommen.






