Zollrazzia in Brüggen: Schwarzarbeit und eine Kriegswaffe im Keller entdeckt
Adeline SchmiedeckeZollrazzia in Brüggen: Schwarzarbeit und eine Kriegswaffe im Keller entdeckt
Zollbeamte führten am Freitagabend in Brüggen mehrere Durchsuchungen durch im Rahmen einer strafrechtlichen Ermittlung. Das Hauptzollamt Krefeld richtete sich dabei gegen ein örtliches Gastronomieunternehmen und befragte während des Einsatzes mehrere Personen. Ziel der Behörden war es, Beweismaterial im Zusammenhang mit dem Verdacht auf nicht angemeldete Schwarzarbeit zu sichern.
Die Aktion begann mit einer Durchsuchung der Hauptgeschäftsräume des Unternehmens. Die Ermittler untersuchten zudem weitere mit dem Betrieb verbundene Immobilien. Zur Sicherstellung digitaler Beweismittel wurden zudem IT-Spezialisten des Zolls hinzugezogen.
Überraschender Fund im Keller: Während der Durchsuchung stießen die Beamten auf eine Pistole, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die Waffe wurde als Zufallsfund beschlagnahmt und steht in keinem Zusammenhang mit dem eigentlichen Ermittlungsverfahren.
Vertreter des Hauptzollamts Krefeld bestätigten, dass Vor-Ort-Befragungen stattfanden. Weitere Details wurden jedoch nicht bekanntgegeben, da die Ermittlungen noch laufen.
Die Untersuchungen wegen des Verdachts auf illegale Beschäftigung dauern an; die Behörden werten die gesicherten Beweismittel derzeit aus. Für Medien- oder Bürgeranfragen steht das Hauptzollamt Krefeld unter der Telefonnummer 49 2151/850-10600 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung. Bis zum Fortgang der Ermittlungen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.






