Zanders-Gelände startet mit Abriss und Rail Park in eine neue Ära
Die Zanders Entwicklung Corporation (ZEG) steht vor einer neuen Phase: Mit einem Wechsel in der Führungsebene und dem Voranschreiten zentraler Projekte beginnt ein neues Kapitel. Oliver Brügge verließ zum 30. April 2026 seinen Posten als Geschäftsführer – nach Jahren, in denen er die strategische Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich geprägt hatte. Sein Ausscheiden fällt in eine Zeit, in der Abrissarbeiten und große Bauvorhaben das historische Zanders-Gelände in den kommenden Jahren grundlegend verändern werden.
Brügges Abschied markiert das Ende einer prägenden Ära für die ZEG. Kollegen würdigten seinen Einsatz bei der Gründung der Gesellschaft und der Entwicklung ihrer langfristigen Strategie. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Das Gelände selbst steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Noch 2026 beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, um den Blick auf historische Bausubstanz wie das Z-Ensemble freizugeben – voraussichtlich ab Anfang 2027. Parallel dazu eröffnet am 9. Mai 2026 der Rail Park, der vor allem jungen Menschen den Zugang zum Areal erleichtern soll.
Die langfristigen Pläne sehen vor, in den nächsten zwei Jahrzehnten 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Ein potenzieller Investor hat bereits großes Interesse an gewerblichen und gastgewerblichen Projekten auf dem Gelände signalisiert. Die Entwicklungsstrategie wird am 30. April 2026 im Stadtplanungsausschuss beraten, bevor der Stadtrat am 12. Mai 2026 abschließend darüber entscheidet.
Um die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten, geht mit zanders.de eine neue Website online, die als zentrale Informationsplattform für das Projekt dienen wird.
Das Zanders-Gelände verbindet künftig Denkmalschutz mit moderner Stadtentwicklung. Während die Abrissarbeiten beginnen, rücken historische Gebäude wieder in den Fokus – gleichzeitig entstehen langfristig neues Wohnraum und Arbeitsplätze. Die anstehenden Beratungen im Stadtplanungsausschuss und Stadtrat werden die nächsten Schritte für das Areal konkretisieren.






