Zählfehler im Stadtrat: Warum die CDU die AfD-Rolle vehement bestreitet
Kilian SchlosserZählfehler im Stadtrat: Warum die CDU die AfD-Rolle vehement bestreitet
Bei einer kürzlichen Haushaltsabstimmung im Stadtrat wurde das Ergebnis nach einem Zählfehler korrigiert. Der Patzer löste eine öffentliche Debatte aus und warf Fragen zu politischen Bündnissen auf. Die CDU betonte nun, dass das Ergebnis nicht von der Unterstützung der AfD abhängig gewesen sei.
Die Stadtverwaltung hatte zunächst bekannt gegeben, der Antrag sei mit 37 zu 31 Stimmen angenommen worden. Bei der Überprüfung des Protokolls stellten Beamte jedoch eine Diskrepanz zwischen dem mündlich verkündeten und dem schriftlich festgehaltenen Ergebnis fest. Eine Neuauszählung ergab, dass das korrekte Ergebnis 38 zu 31 lautete.
Die CDU hob hervor, dass die Stimmen der AfD niemals ausschlaggebend gewesen seien. Selbst wenn alle AfD-Mitglieder sich enthalten hätten, hätte die Union eine knappe Mehrheit behalten. Dieser Punkt wurde in der Stellungnahme der CDU zur Kontroverse besonders betont.
Die falsche Bekanntgabe führte zu breiten Diskussionen in lokalen Medien und unter Bürgern. Die CDU bezeichnete die Verwirrung als unnötig, da ihre Mehrheit stets unabhängig von der Haltung der AfD gesichert gewesen sei. Das korrigierte Ergebnis wird zu Beginn der nächsten Ratssitzung offiziell verkündet.
Die überarbeitete Auszählung bestätigt, dass der CDU-Antrag mit klarem Abstand angenommen wurde. Die Partei hält daran fest, dass ihre Mehrheit nie von der Unterstützung der AfD abhing. Die Korrektur beendet zwar die Ungewissheit, doch bleibt die Frage, wie es zu dem ursprünglichen Fehler kommen konnte.






