18 April 2026, 18:12

Wie Essen in den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts mit Nahrung verknüpft war

Eine historische Karte von Mitteleuropa aus dem Jahr 1618, die die religiöse Landschaft der Region mit detaillierten Anmerkungen zeigt.

Wie Essen in den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts mit Nahrung verknüpft war

Öffentlicher Vortrag: Essens Rolle in den Hexenprozessen des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts

Am 5. Dezember 2025 findet eine kostenlose öffentliche Vortragsveranstaltung über die Bedeutung Essens in den Hexenverfolgungen des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts statt. Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv, wird die Diskussion leiten und dabei der Frage nachgehen, wie sich die Erfahrungen der Stadt von denen benachbarter Regionen unterschieden.

Die Veranstaltung dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr und findet im Kleinen Saal der Volkshochschule (VHS) Essen am Burgplatz 1 statt. Kauertz hat lokale Unterlagen zu den Verfolgungen ausgewertet und wird Essen als Fallbeispiel vorstellen – im Vergleich zu Gebieten wie Vest Recklinghausen, einem bekannten Zentrum der Hexenjagden.

Die Hexenprozesse im Rheinland und in Westfalen erreichten zwischen 1585 und 1632 ihren Höhepunkt. Während einige Regionen von extremer Verfolgung geprägt waren, zeigen Essens Archive ein differenzierteres Bild. Interessierte werden gebeten, sich vorab über die Website der VHS unter der Kursnummer 252.1B004N anzumelden.

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Der Vortrag bietet die Gelegenheit, sich mit den historischen Quellen Essens auseinanderzusetzen und ihre Erkenntnisse über die Hexenprozesse zu vertiefen. Der Eintritt ist frei – eine Chance, zu verstehen, wie lokale Behörden und Gemeinschaften in dieser turbulenten Zeit reagierten.

Quelle