Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen der Einheit
Wesel veranstaltet erstes gemeinsames Gemeinde-Iftar – ein Zeichen des Zusammenhalts
In Wesel hat das erste gemeinsame Iftar der Stadt stattgefunden, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Herkunft zusammenbrachte. Die Veranstaltung sollte den sozialen Zusammenhalt stärken und den Dialog zwischen religiösen Gruppen fördern. Rund 100 Gäste nahmen teil, darunter Vertreter lokaler Vereine, Kirchen und politischer Organisationen.
Das Iftar wurde gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel organisiert. Das Fasten während des Ramadan ist ein zentraler Bestandteil der islamischen Tradition und zählt zu den fünf Säulen des Glaubens. Nach dem Abendgebet kamen die Teilnehmer zusammen, um mit einer gemeinsamen Mahlzeit ihr Fasten zu brechen.
Bürgermeister Rainer Benien betonte in seiner Ansprache die Bedeutung solcher Begegnungen für den Aufbau von Einheit und Verständnis. Auch Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, hob hervor, wie das gemeinsame Essen Verbindungen schafft. Das Buffet spiegelte die kulturelle Vielfalt der Gäste wider und bot eine bunte Auswahl an Speisen.
Die Organisatoren dankten besonders allen beteiligten Gemeinschaften sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt, die den Abend ermöglicht hatten.
Das Iftar in Wesel markiert einen Schritt hin zu einer vertieften interreligiösen Zusammenarbeit in der Region. Indem es Bewohner unterschiedlicher Hintergründe zusammenführte, unterstrich die Veranstaltung das Bekenntnis der Stadt zu Offenheit und Inklusion. Ähnliche Treffen haben bereits in anderen deutschen Städten stattgefunden, allerdings gibt es für 2023 keine offizielle Statistik dazu.






