28 June 2026, 02:12

Warum wir heute zu viele Meinungen haben – und was eine Rebhuhnhenne damit zu tun hat

Schweigen ist Gold: Klaus Eckel hat eine Meinung

Warum wir heute zu viele Meinungen haben – und was eine Rebhuhnhenne damit zu tun hat

Meinungen prägen mittlerweile jeden Winkel des Alltags. Von Talkshows über Podcasts bis hin zu Online-Foren werden sie unablässig produziert und geteilt. Die Vorstellung, Gedanken für sich zu behalten, wirkt zunehmend überholt.

Innerhalb nur einer Woche stieß die Autorin auf Standpunkte zum Nahostkonflikt, zu Windrädern und sogar zum Wahlrecht für Katzen. Andere Themen reichten von Ananas auf Pizza über vegane Torwarthandschuhe bis hin zu achtsamem Atmen – wobei sie bei Letzterem skeptisch bleibt.

Ein spielerischer Vorschlag kommt auf: Jeder Mensch sollte sich auf drei Meinungen pro Tag beschränken. Wer mehr äußern möchte, bräuchte die Genehmigung einer Rebhuhnhenne. Die Autorin malt sich sogar aus, wie die Natur selbst urteilen würde – etwa Kakteen, die Mode kritisieren, oder Mücken, die nach einem Stich Bewertungen hinterlassen.

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Es gibt die Theorie, dass Menschen die Natur suchen, weil sie kein Urteil fällt. Doch die Welt wird nie an Meinungen verarmen. Der Strom der Standpunkte fließt ungebremst weiter. Der Vorschlag, die tägliche Meinungsäußerung auf drei zu begrenzen, bleibt eine skurrile Idee. Ohne solche Beschränkungen scheint der Fluss der Ansichten endlos.

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