03 April 2026, 14:13

Vom Königsfest zum Weltereignis: Die faszinierende Geschichte des Oktoberfests

Kleines Gebäude mit rotem Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen, vor einer Kulisse aus Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel während des Oktoberfests in München, Deutschland.

Vom Königsfest zum Weltereignis: Die faszinierende Geschichte des Oktoberfests

Das Oktoberfest – das größte Bierfest der Welt – findet jedes Jahr in München statt. Die Feierlichkeiten erstrecken sich von Ende September bis zum ersten Oktoberwochenende und locken Millionen Besucher an. Vor Ort bekannt als die Wiesn, begann das Fest vor über 200 Jahren als königliche Hochzeitsfeier.

Das erste Oktoberfest wurde am 12. Oktober 1810 veranstaltet – anlässlich der Vermählung von Kronprinz Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Das fünftägige Fest fand auf den Feldern vor München statt, die später zu Ehren der Braut in Theresienwiese – oder kurz Wiesn – umbenannt wurden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Veranstaltung zu einem großen Volksfest mit Bierzelten, traditionellem bayerischem Essen und Fahrgeschäften.

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Trotz seiner langen Geschichte wurde das Oktoberfest bisher nur 24-mal abgesagt, vor allem wegen Kriege oder Choleraepidemien. Im Münchner Stadtarchiv werden seltene Fotos aufbewahrt, die die Entwicklung des Festes dokumentieren. Was einst als königliche Hochzeitsfeier begann, ist heute eine weltweite Attraktion – berühmt für seine lebendige Atmosphäre und kulturellen Bräuche.

Heute ist das Oktoberfest ein Höhepunkt im Münchner Veranstaltungskalender und verbindet historische Wurzeln mit modernen Festlichkeiten. Das Fest ehrt weiterhin seine Ursprünge, während es jedes Jahr im Herbst internationale Gäste willkommen heißt. Die Mischung aus Bier, Musik und bayerischer Tradition hält den Brauch für neue Generationen lebendig.

Quelle