04 April 2026, 12:12

Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale nach Geldautomatensprengung in Hardt

Altes Bankgebäude mit einer blauen Plakette an der Seite, einem Fenster auf der rechten Seite und einem Baum auf der linken Seite.

Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale nach Geldautomatensprengung in Hardt

Die Volksbank Mönchengladbach eG plant den Bau einer neuen Filiale am Tomper Weg im Stadtteil Hardt. Das Projekt folgt der Verlegung des bisherigen Standorts, nachdem eine Sprengung eines Geldautomaten schwere Schäden verursacht hatte. Die Bank will damit ihre lokale Präsenz stärken und sich gleichzeitig an die veränderten Anforderungen des digitalen Bankgeschäfts anpassen.

Das neue Gebäude wird zudem Leerflächen zur Vermietung anbieten und so potenziell zusätzliche Arbeitsplätze in der Region schaffen.

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Der Beschluss zum Neubau entstand, nachdem die ursprüngliche Filiale in Hardt nach einer gewaltsamen Geldautomatensprengung geschlossen werden musste, die das Gebäude unbenutzbar zurückließ. Die Bank sah sich gezwungen, einen Ersatzstandort zu finden.

Das ausgewählte Grundstück, ein kommunales Areal am Tomper Weg, wurde mit Unterstützung der WFMG (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach) und der EWMG (Entwicklungsgesellschaft für die Stadt Mönchengladbach) veräußert. Das zweistöckige, L-förmige Gebäude wird im Erdgeschoss eine 475 Quadratmeter große Filiale beherbergen, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt und leicht zugänglich ist. Im Obergeschoss stehen zusätzliche 300 Quadratmeter zur Vermietung bereit, die anderen Unternehmen als Büroräumlichkeiten dienen können.

Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, rechnet mit einer Fertigstellung des Baus bis Anfang 2028. Das Projekt entsteht zu einer Zeit, in der die Immobilienpreise in Mönchengladbach steigen: Die Quadratmeterpreise für Wohnungen kletterten in den vergangenen fünf Jahren von 2.100–2.200 Euro auf 2.200–2.400 Euro, während die Preise für Häuser auf über 2.900 Euro pro Quadratmeter stiegen. Dies wird voraussichtlich auch die Grundstücks- und Baukosten für ähnliche Vorhaben in die Höhe treiben.

Der Schritt der Bank spiegelt die allgemeinen Veränderungen im Bankensektor wider, in dem die Digitalisierung die Dienstleistungen neu prägt. Dennoch bleibt die Volksbank Mönchengladbach darauf bedacht, die persönliche Kundenbindung in der Region aufrechtzuerhalten.

Nach der Fertigstellung wird die neue Filiale die Bankdienstleistungen in Hardt wiederherstellen und gleichzeitig vermietbare Flächen für andere Unternehmen bereitstellen. Das Projekt unterstreicht zudem das Engagement der Bank, das digitale Wachstum mit der persönlichen Kundenbetreuung vor Ort in Einklang zu bringen. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein.

Quelle